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Aufruf an den Bundesrat Protest in Bern gegen Gay-Pride-Verbot in Istanbul

Etwa achtzig Menschen haben am Dienstagabend in Bern gegen das Gay-Pride-Verbot in Istanbul demonstriert. An einem kurzen Umzug im Kirchenfeldquartier protestierten sie gegen das Vorgehen der türkischen Behörden.

Der Umzug startete am Thunplatz und führte in die Lombachstrasse. Die Demonstrierenden schafften es aber nur in die Nähe der Botschaft, denn das Strassenstück direkt vor dem Botschaftsgebäude war beidseitig verriegelt worden. Mehrere Polizeiwagen waren zugegen.

Der Auslöser

Die türkischen Behörden hatten vergangenen Sonntag den geplanten Gay-Pride-Marsch in Istanbul verboten. Sie machten Sicherheitsbedenken geltend. Aktivisten, die dennoch demonstrieren wollten, wurden von der Polizei mit Gummigeschossen und Tränengas vertrieben.

Das Anliegen aus Bern

Ein Appell der Demonstrierenden in Bern ging an den Bundesrat: Die Landesregierung solle diplomatische Massnahmen für den Schutz der lesbischen, schwulen, transgender und intersexuellen Minderheit in der Türkei ergreifen.

Polizisten und Aktivist
Legende: In Istanbul nahm die Polizei Aktivisten fest, um Kundgebungen zu verhindern. Keystone

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Phil Cave  (phcavi)
    Das ist nicht Aufgabe der Landesregierung. Die Schweiz hat genügend eigene Anliegen.
  • Kommentar von Edwin Schaltegger  (Edwin Schaltegger)
    Ich denke der BR sollte bei der Türkei wegen wichtigeren Problemen intervenieren, so z.B. willkürliche Enteignungen, Inhaftierungen von nahen oder vermeintlichen Güllen-Anhängern. Sogar Anwälte die solche Leute vertreten werden verhaftet. Hier wird das Recht mit Füssen getreten!! Die Gay-Pride ist da nur eine Nebensächlichkeit.
  • Kommentar von Andrea Esslinger  (Andrea Esslinger)
    Um friedliche Demonstranten von der türkischen Botschaft fernzuhalten hat die Polizei in Bern also Ressourcen. Die Rechnung aber bitte an den Diktator senden.