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Blick auf eine leere Fläche in Bätterkinden
Legende: Hier will der Regionalverkehr Bern Solothurn (RBS) sein neues Depot für die Züge bauen. Christian Liechti/SRF
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Bern Freiburg Wallis RBS will Depot definitiv in Bätterkinden bauen

24 Standorte entlang der Linie Bern-Solothurn hat das Bahnunternehmen RBS prüfen lassen für ein neues Depot. Nun liegt die Studie vor. Sie empfiehlt den Standort «Leimgrube» in Bätterkinden. Die Gemeinde steht dem Entscheid ohnmächtig gegenüber.

Die «Leimgrube» liegt gleich neben der Kartoffelzentrale beim Bahnhof Bätterkinden. Dieser Standort sei aufgrund der geprüften Kriterien der geeignetste für ein neues RBS-Bahndepot, heisst es in einer Mitteilung des RBS. Gerade was die Raumplanung und Landschaft betreffe, weise Bätterkinden Vorteile gegenüber den anderen geprüften Standorten auf, wie aus der Evaluation von über 20 Standorten ergeben habe.

Deshalb hat der RBS jetzt beschlossen, den Standort «Leimgrube» in Bätterkinden als definitiven Depot-Standort weiterzubearbeiten.

Anwohner befürchten Nachteile

Dass in Bätterkinden auch direkte Anwohner vom Projekt betroffen wären, dazu sagt der RBS-Chef Fabian Schmid: «Das ist der Zielkonflikt, den wir haben.» Den würde es allerdings an vielen anderen Standorten auch geben. Besitzer von Einfamilienhäusern am Rande des Areals in Bätterkinden befürchten nun, dass ihr Haus an Wert verliert und ihr Land verloren geht.

Der Gemeindepräsident von Bätterkinden, Beat Linder, spricht denn auch von Ohnmacht in Bezug auf die RBS-Pläne: «Das Bahngesetz ermöglicht nun mal ein solches Vorgehen. Aber es ist für uns schwierig, in der zweiten Reihe zu stehen und zuschauen zu müssen, wie über unsere Köpfe entschieden wird.»

Informationsanlass geplant

Zusammen mit der Gemeinde Bätterkinden wird das Bahnunternehmen RBS die Bevölkerung an einem Informationsanlass genauer über die Standortevaluation und das weitere Vorgehen ins Bild setzen. Der Anlass findet am 15. September 2016 statt.

Warum ein neues RBS-Depot?

Grund für den Bau des neuen Depots sind die knappen Platzverhältnisse in den RBS-Zügen zwischen Bern und Solothurn. Um mehr Sitzplätze zu schaffen, will das Unternehmen künftig längere Züge einsetzen. In den bisherigen Abstellanlagen in Solothurn, Bern und Worblaufen haben die zusätzlichen Bahnwagen aber keinen Platz mehr, so der RBS.

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