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Reform der Pensionskasse Freiburger Staatsangestellte drohen mit Streik

Die Rentenreform des Freiburger Staatsrates hätte Renteneinbussen zur Folge. Das akzeptieren die Angestellten nicht.

Legende: Video Streit um Pensionskasse des Staatspersonals abspielen. Laufzeit 03:55 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 30.01.2019.

Die Stimmung im Restaurant «l'Escale», am Stadtrand von Freiburg war aufgeladen. 650 Freiburger Staatsangestellte kamen an die Generalversammlung. «Ich fürchte um meine Lebensqualität im Alter», meint eine junge Lehrerin.

Der Wechsel vom Leistungs- zum Beitragsprimat hätte grosse Einbussen zur Folge, für 40- bis 50-Jährige bis zu einem Viertel. Die Versammlung fordert deshalb:

  • Der Staat zahlt wie bisher 58 Prozent, die Angestellten 42 Prozent Beitrag
  • Eine Frührente mit 60 Jahren muss zu heutigen Konditionen möglich sein
  • Der Staatsrat soll eine Variante mit Leistungsprimat präsentieren

Am 20. Februar will das Staatspersonal demonstrieren. Und Ende Monat wird entschieden, ob im März weitere Aktionen stattfinden. Möglich ist auch ein Streik des Staatspersonals.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Hanspeter Stüssi (HolyBrisco)
    Politiker fordern, dass in der Privatwirtschaft länger als bis 65 gearbeitet werden soll. Auch ein Rentenalter 65 für Frauen wird gefordert. Bei der öffentlichen Hand, vom Bund über Kantone bis zu Gemeinden können sich die Mitarbeiter jedoch auf Kosten der Steuerzahler schon früher pensionieren lassen. Anstatt dies zu korrigieren soll es zementiert werden; das ist ungerecht und darf nicht sein. Ich erwarte von den Betroffenen etwas mehr Sensibilität und keine Streikdrohung.
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