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Reformvorschläge im Wallis Der letzte Kanton ohne professionelle Kesb

Im Kanton Wallis gibt es noch keine professionelle Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde. Das soll sich jetzt ändern.

Legende: Audio Wie die Kesb im Wallis reformiert werden soll abspielen. Laufzeit 01:19 Minuten.
01:19 min, aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 12.02.2019.

Bisher ist die Kesb im Kanton Wallis im Milizsystem organisiert. Die Aufsichtsbehörde stellt fest, dass einige Strukturen mit Managementschwierigkeiten zu kämpfen haben, zumal einerseits die Fälle komplex seien und andererseits die Arbeitslast zunimmt; gleichzeitig sei ein Anstieg der Beschwerden von Privatpersonen gegen die Kesb zu verzeichnen. Deshalb brauche es eine Professionalisierung.

Das Walliser Departement für Sicherheit, Institutionen und Sport (DSIS) hat dem Staatsrat unter anderem folgende Reform-Vorschläge gemacht:

  • höchstens neun statt wie heute 23 verschiedene Kesb-Standorte
  • neue Anforderungen an die Mitarbeitenden und die Organisation
  • Erhöhung der Mitarbeiterzahl
  • Verbesserung der Aufsicht über die Kesb

Der Staatsrat teilt mit, er nehme diese Vorschläge zur Kenntnis. Der Kanton Wallis wird eine Studie über die allfälligen Kosten einer solchen Professionalisierung zulasten der Gemeinden finanzieren, bevor die notwendigen Gesetzesänderungen in die Vernehmlassung geschickt werden.

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