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Rendez-vous Bundesplatz Publikumsmagnet – aber keine Geldmaschine

«Der kleine Prinz» am Bundeshaus lockt viele Leute auf den Bundesplatz. Sponsoren hat dieses Thema weniger interessiert.

Die Geschichte «der kleine Prinz» wollte Brigitte Roux schon immer mal ans Bundeshaus projizieren. Sie organisiert das Lichtspektakel am Regierungsgebäude in Bern seit 8 Jahren.

Fünf Wochen lang wird die Geschichte gezeigt – jeden Abend zwei Mal. Das Publikum kommt in Scharen. Bis zur Halbzeit sind es knapp 250'000 Besucherinnen und Besucher. Das sind deutlich mehr als im vergangenen Jahr.

Es ist schwieriger geworden, Sponsoren zu finden.
Autor: Brigitte RouxStarlight Events

Finanziell lohnt sich das diesjährige Projekt für Brigitte Roux aber nicht: 250'000 Franken fehlen in der Kasse, weil Roux keinen Haupt-Sponsor gefunden hat. In früheren Jahren sei es einfacher gewesen. Das Jubiläum des Roten Kreuzes hat das SRK selber gesponsert. Die Geschichte der Reformation wurde vom Schweizerischen Kirchenbund unterstützt.

Es sei schwieriger geworden, Sponsoren zu finden, sagt Brigitte Roux. «Es gibt keine Bank, keine Versicherung, die ich nicht angeschrieben hätte. Man kann froh sein, wenn man überhaupt eine Absage erhält», sagt sie.

50 Jahre Mondlandung als nächstes Thema

Das «Rendez-vous Bundesplatz» sei ein nicht-kommerzieller Anlass. Könnte man zum Beispiel Bandenwerbung hinstellen, wäre es einfacher, zu Geld zu kommen. Sie könne aber auf zahlreiche Geldgeber zählen, die seit Jahren hinter dem Anlass stünden, sagt die Organisatorin.

Das Thema des nächsten Jahres steht schon fest. Das 50-Jahr-Jubiläum der Mondlandung. Brigitte Roux ist zuversichtlich: «Bei diesem Thema wird es einfacher sein, Geldgeber zu finden.

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