Reto Nause: «Linksextreme Gewalt ist kein Berner Phänomen»

Nach den Randalen im Berner Mattenhofquartier reicht die Stadt Bern Strafanzeige gegen Unbekannt ein. Der Berner Sicherheitsdirektor Reto Nause sagt, Linksextreme Gewalt sei kein Berner Phänomen, auch andere Schweizer Städte seien betroffen.

Der Berner Sicherheitsdirektor. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der Berner Sicherheitsdirektor Reto Nause: «So kann es nicht weitergehen.» Keystone

Der Berner Gemeinderat verurteilte die Randale: Die massiven Sachbeschädigungen und die Steinwürfe auf Polizisten und Feuerwehrkräfte seien inakzeptabel. Die Stadtregierung hofft, dass die Urheber der Ausschreitungen zur Rechenschaft gezogen werden. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, die Ermittlungen der Polizei zu unterstützen.

An den Liegenschaften der Stadt Bern entstand laut Gemeinderat Sachschaden in der Höhe von 45'000 bis 60'000 Franken. Die gesamte Schadensumme beläuft sich laut Staatsanwaltschaft auf mindestens 300'000 Franken.