Unspunnen 2017 Schüler sollen in Interlaken das Brauchtum miterleben

Während des Unspunnenfests Ende August in Interlaken können Schulklassen aus der ganzen Schweiz an verschiedenen Aktivitäten wie Hornussen oder Steinstossen teilnehmen. Der Kanton will den Schülerinnen und Schülern so die Volkskultur näher bringen.

Peter Michel stösst den Stein. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Nicht nur Könner wie Peter Michel, Sieger 2011, sollen am Unspunnen aktiv werden, sondern auch Schulklassen. Keystone

«Die Schülerinnen und Schüler können Fahnen schwingen, einen Alpkäse machen, Alphorn blasen und vieles mehr», sagt Projektleiter Jost von Allmen. Der Schulleiter der Schule Matten erarbeitet zusammen mit Kollegin Katrin Messerli das Projekt Schulpromotion.

Aus jedem Kanton soll mindestens eine Schulklasse ans Unspunnenfest kommen. Das Ziel: Jüngere für das Unspunnenfest zu begeistern und ihnen so die Freude am Schweizer Brauchtum zu vermitteln. Unterstützt wird das Projekt von der Erziehungsdirektion des Kantons Bern.

«  Von Anfragen überschwemmt zu werden wäre ein Luxusproblem. »

Jost von Allmen
Projektleiter

Ab Ende Februar werden per Mail via die Erziehungsdirektoren der Kantone die Schulleitungen angeschrieben, bis Mai können sich interessierte Schulklassen melden.

Wie gross das Interesse ist, sei schwer abzuschätzen, sagt von Allmen. Wenn die Anfragen das Angebot überschreiten, sei der Termin der Anmeldung ausschlaggebend.

Das Ziel wäre auch, dass die Schulklassen mehrere Tage in der Region Interlaken verbringen. «Das Unspunnenfest liesse sich gut verbinden mit einer Projektwoche mit Ausflügen auf die Seen oder in die Berge», sagt Jost von Allmen.