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Legende: Audio Sicherheitsdirektor Nause: «Den absoluten Schutz gibt es nicht» abspielen. Laufzeit 02:16 Minuten.
02:16 min, aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 13.12.2018.
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Schutz vor Fahrzeugattacken Stadt Bern will mehr Sicherheit auf grossen Plätzen

Bäume statt Beton: Der Berner Gemeinderat sucht langfristige Lösungen für besseren Schutz an Weihnachtsmarkt und Co.

Aktuell schützt die Stadt Bern die wichtigen Veranstaltungsplätze mit mobilen Betonelementen, die bei Bedarf aufgestellt werden können. Beim Weihnachtsmarkt auf dem Berner Waisenhausplatz zum Beispiel sind diese Betonklötze derzeit saisongerecht in farbiges Geschenkpapier eingepackt.

Als Geschenk verpackte Betonelemente stehen auf dem Trottoir. Eine alte Frau mit Stock geht daran vorbei.
Legende: Die als Geschenk verpackten Betonelemente sollen den Weihnachtsmarkt auf dem Waisenhausplatz vor Attacken schützen. Keystone

Jetzt aber sucht der Gemeinderat mittel- bis langfristige Lösungen, die besser in das Stadtbild passen und einen noch höheren Schutz bieten. Er hat einen entsprechenden Abklärungsauftrag erteilt. Die vorhandenen Betonelemente müsse man halt immer manuell bereitstellen, sagt dazu der Sicherheitsdirektor der Stadt Bern Reto Nause. Sie seien deshalb nicht sehr effizient einsetzbar.

Versenkbare Poller

Die baulichen Massnahmen, die jetzt geprüft werden, sollen in erster Linie Attentate und Unfälle verhindern, bei denen Fahrzeuge in Menschenmengen fahren. Bisherige Abklärungen hätten gezeigt, dass mit einer Kombination aus schnell aktivierbaren Sperren - zum Beispiel mit versenkbaren Pollern - und festen Elementen wie Bäumen oder Mobiliar der Schutz um einiges verbessert werden könne, schreibt der Gemeinderat.

Von Bundes- bis Münsterplatz

Erste Priorität für mehr Sicherheit haben neben dem Bundesplatz der Bären-, Waisenhaus- und Münsterplatz. An diesen Orten befinden sich bei Veranstaltungen oftmals mehrere tausend Besucherinnen und Besucher. Andere viel frequentierte Orte, wie Spitalgasse oder Bahnhofplatz, bleiben bei den aktuellen Überlegungen aussen vor. Sicherheitsheitsdirektor Nause: «Den absoluten Schutz gibt es schlichtweg nicht.»

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