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Legende: Audio Wie YB-Fan Alberto Bisaccia den YB-Schuh erfand abspielen. Laufzeit 09:06 Minuten.
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 15.04.2019.
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Schweizermeister Young Boys Alberto Bisaccias «Match-Schuh»

Ein 43-jähriger, leidenschaftlicher YB-Fan aus Bern liess einen Turnschuh produzieren: zu Ehren seines Lieblingsclubs.

Spiel für Spiel steht Alberto Bisaccia hinter den Berner Young Boys, seit über 20 Jahren. Für den zweiten Meistertitel in Serie liess er bei der Firma Alive Shoes in Italien einen YB-Turnschuh – Modell «1898» – herstellen. Dieser ist ganz nach seinen Vorstellungen designt.

Alberto Bisaccia

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Der 43-jährige Berner aus Zollikofen ist Lithograf und Hobby-Designer – und seit Jahrzehnten YB-Fan. Im Meisterjahr 2018/2019 kreierte er eigens für seinen Lieblingsverein einen Schuh.

SRF News: Wie ist die Idee entstanden, einen YB-Schuh zu kreieren?

Die Idee entstand in der Meister-Euphorie vor einem Jahr. Da dachte ich, jetzt gönne ich mir mal etwas Besonderes, was mich immer an diesen Titel erinnert. Zuerst liess ich mir einen Lederschuh ganz für mich alleine machen, meinen Match-Schuh. Ein Einzelstück. Und dann kam die Idee auf, dass es doch eigentlich ganz cool wäre, wenn auch andere so einen YB-Schuh tragen könnten.

Wie gingen Sie das an?

Ich fand in Italien eine Schuhfirma, die mir den Schuh herstellte. Dort musste ich mich bewerben und aufzeigen, was meine Vorstellungen sind. Da kam mir zugute, dass ich diesen Prototyp herstellen liess und auch schon andere Objekte designt hatte.

Einzige Bedingung: Ich brauchte mindestens sieben Abnehmer.

Dann durfte ich aus vielen Design-Vorgaben meinen Wunsch-Schuh zusammenstellen. Einzige Bedingung: Ich brauchte mindestens sieben Abnehmer.

Ist der Schuh das Werk eines Fans oder eines Geschäftsmannes?

Eines Fans natürlich. Ich werde damit definitiv nicht reich. Pro verkauftem Schuh erhalte ich 30 Franken. Ein Teil davon wandert in die Kasse unseres Fanclubs, ein Teil fliesst in die Choreo-Kasse und den Rest investiere ich wohl in künftige Europacup-Reisen.

Wie wurden Sie ein Fan von YB?

YB war in meinem Leben schon immer ein Thema. Nach dem Pfadilager ging man zum Beispiel noch an den Cupfinal. Regelmässig zum Match ging ich aber erst damals, als die Young Boys in der Nati B knapp vor dem Abstieg standen. YB ist für mich ein Stück Heimat. Diese Mannschaft war für mich in den letzten 20 Jahren ein steter Begleiter durchs Leben.

Das Gespräch führt Michael Sahli.

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