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Der Bär vom Aletschgebiet im Video
Aus Tagesschau vom 08.06.2019.
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Seltene Video-Aufnahmen Dieser Bär geniesst den Frühling beim Aletschgletscher

Das Tier wurde in der Nähe der Riederalp gesehen. Für Experten aus der Region eine riesige Sensation.

Und plötzlich lief da ein Bär vorbei. Die Zürcherin Jacqueline Unuigboje war mit Freundinnen zum Wandern im Aletschgebiet, als sie bei der Moosfluh das Tier entdeckte. Die Bilder, die ihr dann gelangen, seien für ihn «eine absolute Sensation», sagt der Leiter des Pro Natura Zentrums Aletsch, Laudo Albrecht zu SRF News. In drei Jahrzehnten habe er im Gebiet noch nie einen Bären mit eigenen Augen gesehen. Die Bilder stammten jedoch mit Sicherheit von der Moosfluh.

Laudo Albrecht geht davon aus, dass das Tier schnell weiterziehen wird. Derzeit befände es sich im Gebiet des Jagdbanngebietes im Aletwschwald, schreiben die Walliser Behörden in einer Mitteilung.

Karte
Legende: Die Aufnahmen des Bären gelangen bei der Moosfluh oberhalb der Riederalp. SRF

Woher kommt der Bär?

Um welchen Bären es sich handelt, ist derzeit noch unklar. Laut den Behörden wurden bereits Schritte für die Identifizierung des Tiers eingeleitet. Die kantonale Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere , Link öffnet in einem neuen Fensterhat den zuständigen Wildhüter sowie einen Biologen vor Ort bestellt, um Beweise für die Probenahme zur DNA-Analyse zu finden.

In der Vergangenheit war ein Tier mit Namen M29 wiederholt in vergleichbaren Höhen in der Schweiz unterwegs. Ebensogut könne das Tier jedoch aus dem Trentino stammen, sagt SRF-Biologe und Tierfilmer Andreas Moser. «Dort leben derzeit rund 70 Bären, davon gut 20 Jungtiere. Also wandern da jedes Jahr einige junge erwachsene Braunbären ab.» Bären könnten schnell grosse Distanzen und innert lediglich zwei Stunden bis zu 2000 Höhenmeter überwinden.

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14 Kommentare

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  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Für ein funktionerendes Ökosystem, benötigt es keine Jägergesellschaft. Die natürlich vorhandenen Raubtiere, sind dafür zuständig. Der "homo sapien", muss das naürliche, sehr sensible Ökosystem (Lebensgrundlage der Menschen) gewähren lassen.
  • Kommentar von Anita Rusterholz  (Anita Rusterholz)
    Lieber Wolf, hüte dich vor bösen Menschen im Aletschwald, natürlich im ganzen Gebiet das zum Wallis gehört. Dort gäbe es einige, die vielleicht jetzt schon auf der Lauer sind, dich zu töten. Gute Reise und viel Glück auf deinen Streifzügen durch die Schweiz.
    1. Antwort von Anita Rusterholz  (Anita Rusterholz)
      Bär und Wolf ihr gehört zusammen. Ich habe gelesen vom Bär. Entschuldigung!
  • Kommentar von Rainer Fauser  (Rainer Fauser)
    Im Trentino, wo ich bisweilen mich aufhielt, notabene im Freien schlafend, sind die Bären gar kein so grosses Problem, nämlich gar keins. Freut mich, wie sich der Bär am Bergfrühling erfreut.