Sempach: «Manchmal fehlte mir die Motivation fürs Schwingen»

Am Eidgenössischen Schwingfest holte Matthias Sempach die Krone. Darauf hatte er so viel um die Ohren, dass er teilweise kaum mehr Schwingen mochte.

Schon vor dem Eidgenössischen Schwingfest in Burgdorf 2013 war Matthias Sempach ein gefragter Mann. Nach dem Sieg häuften sich die Medien- und Sponsorenanfragen massiv. Etwa 95 Prozent aller Anfragen erteilt Sempach eine Absage – und trotzdem sind es noch enorm viele Verpflichtungen.

«Nach Burgdorf fehlte mir lange die Motivation zum Trainieren», bilanziert der gelernte Landwirt und Metzger sechs Monate nach dem Fest. Viele klopften ihm nach dem Titelgewinn auf die Schulter. «Das ist gefährlich», meint Sempach. «Schnell lässt man sich gehen und trainiert weniger hart.»

Doch: «Das Schwingen hat mir viele wichtige Werte vermittelt», sagt Matthias Sempach im Gespräch mit dem «Regionaljournal Bern Freiburg Wallis» von Radio SRF. So hat er mitbekommen, dass er für seine Ziele hart trainieren muss. «Vo nüd, chunt nüd.»