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Bern Freiburg Wallis Sieben Kilometer Autobahn im Oberwallis eingeweiht

Bundesrätin Doris Leuthard persönlich weihte das Teilstück der A9 ein. Die Bauarbeiten am 490 Millionen Franken teuren Abschnitt dauerten zwölf Jahren und waren anspruchsvoll.

Bundesrätin Doris Leuthard schneidet mit Walliser Prominenz das Band der neuen Autobahn A9 im Wallis durch.
Legende: Vier Scheren für ein Band: Bundesrätin Doris Leuthard eröffnet mit Walliser Prominenz die neue Autobahn A9. Silvia Graber/SRF

Das sieben Kilometer lange Teilstück führt von Leuk/Susten nach Gampel/Steg und verbessert den Verkehrsfluss auf der Simplonroute, wie der Kanton Wallis mitteilte. Zudem wird ab Freitag die Ortschaft Turtmann vom Durchgangsverkehr entlastet. Dafür sorgt ein 1,35 Kilometer langer Tagbautunnel, der alleine 230 Millionen Franken kostete.

Zur Einweihung des Teilstücks fuhren Bundesrätin Doris Leuthard (CVP), die Walliser Regierungspräsidentin Esther Waeber-Kalbermatten (SP) und der Walliser Baudirektor Jacques Melly (CVP) einen Teil der neuen A9 mit Elektroautos ab.

Nur ein Etappenziel erreicht

Die Eröffnung gilt als wichtiges Etappenziel zur Vollendung der A9 im Oberwallis. An sämtlichen Abschnitten werde heute gearbeitet, mit Ausnahme der Teilstrecke durch den Pfynwald. Für diesen Teil bereitet das Amt für Nationalstrassenbau (ANSB) derzeit die öffentliche Planungsauflage vor. Als nächster Teil der A9 dürfte 2017/2018 der Eyholz-Tunnel der Südumfahrung von Visp in Betrieb genommen werden.

Die Planungsarbeiten für die Autobahn durchs Oberwallis verzögerten sich mehrfach. Sie begannen bereits in den 1970er-Jahren. Da aber die Streckenführung mehrfach angepasst werden musste und es zu Einsprachen und Kostenüberschreitungen kam, dauerte die Realisierung Jahrzehnte.

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