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Legende: Video Eröffnung Berner Sitem-Insel-Zentrum abspielen. Laufzeit 07:33 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 28.08.2019.
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Sitem-Insel Forschung und Entwicklung unter einem Dach

Bern soll zu einem medizinischen Leuchtturm werden. Eine zentrale Rolle spielt dabei ein neues Forschungszentrum.

Das neue Kompetenzzentrum für translationale Medizin und Unternehmertum «sitem-insel» in Bern nimmt in diesen Tagen offiziell den Betrieb auf. Der Bau erfolgte in Rekordzeit: Von der Grundsteinlegung im Juli 2017 bis zum Einzug der ersten Mieter im Mai 2019 vergingen keine zwei Jahre.

Kürzere Wege von der Forschung zur Anwendung

Kürzere Wege von der Forschung zur Anwendung
Legende:zvg

Die «sitem-insel» ist ein Kompetenzzentrum für Forschung und Entwicklung, welches in den letzten zwei Jahren auf dem Berner Inselareal gebaut wurde. Im Zentrum wird der Übergang von Forschungsergebnissen oder Prototypen zu marktfähigen Produkten unterstützt und gefördert. Unterschiedliche Plattformen werden unter einem Dach vereint.

Der Bau hat gesamthaft 130 Millionen Franken gekostet, bald sollen dort 600 Menschen aus verschiedenen Institutionen und Unternehmen arbeiten. Der Kanton Bern und der Bund beteiligten sich mit je 25 Millionen Franken am Projekt. Da die Wege in der «sitem-insel» kurz sind, sollen Synergien genutzt werden. Bereits jetzt sind alle Räume vermietet, die ersten Unternehmen arbeiten schon seit Mai in der neuen «sitem-insel».

Die «sitem-Insel» verbindet mit ihrem räumlichen Konzept verschiedene Disziplinen miteinander. Das ist neu. «Universitäten forschen, aber sie stellen keine Produkte wie Medikamente oder Implantate her», sagte Daniel Buser, Präsident des Verwaltungsrats.

Dafür brauche es die Kooperation mit der Industrie und der Medizintechnik. Durch die räumliche Nähe aller involvierten Akteure in der «sitem-insel» würden die Prozesse effizienter und kürzer. Einer der Mieter im neuen Gebäude ist das Forschungsinstitut Artorg der Universität Bern. Das Zentrum für biomedizinisch-technische Forschung entwickelt Produkte, welche im medizinischen Alltag eingesetzt werden.

Ein Tisch der zu Gesprächen einlädt.
Legende: Grosse Tischen auf den Etagen bieten Gelegenheit, sich spontan zusammenzusetzen. Michael Sahli/SRF

Im «sitem-insel»-Gebäude begegnen sich die Forscher und Mediziner regelmässig. Sei es für gemeinsame Projekte oder auch mal nur für einen kurzen Schwatz. «Man sieht sich auf dem Gang, setzt sich zusammen und tauscht Ideen aus», sagt Dominik Obrist vom Artorg Institut.

Die kurzen Wege ermöglichen, dass die Entwicklung der Produkte rascher vonstatten gehen kann, als bisher. Es sind auch Unternehmen angesiedelt, welche sich um die Marktreife der Produkte kümmern. Kurz: «Hier werden Rahmenbedingungen geschaffen, die gute Resultate möglich machen», sagt Dominik Obrist.

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