Schützenmatte Stadt Bern Sommerprojekt Neustadt-lab findet doch statt

Nachdem die Stadt angekündigt hatte, den Anlass finanziell nicht mehr zu unterstützen, bliesen die Organisatoren zunächst zum Rückzug. Nun hat man sich in Gesprächen doch noch gefunden.

Leute sitzen an Tischen auf Parkplatz. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Begegnungsort anstatt Parkplatz: Die Schützenmatte in Bern 2015. Keystone

Die Stadt stellt den Veranstaltern die Schützenmatte zur Verfügung, gewährt Gebührenbefreiungen und leistet administrative Hilfe, wie der Gemeinderat in einer Mitteilung schreibt.

Das grosse Echo aus der Bevölkerung und die Verpflichtung der Stadt, die künftige Umnutzung des Areals wieder stärker zu unterstützen, bewog die Veranstalter nach deren Angaben dazu, trotz fehlender Finanzierung am Anlass festzuhalten.

Solibändel für freiwillige Beiträge

Das Angebot auf dem Platz soll weiterhin ohne Eintrittspreis und Konsumationszwang allen offen stehen. Um einen Teil der fehlenden Mittel trotzdem aufzutreiben, hoffen die Veranstalter auf die Unterstützung durch das Publikum. Neu wird in diesem Jahr ein «Solibändel» angeboten, mit dem man einen freiwilligen Beitrag leisten kann.

Andernfalls wären wohl manche Akteurinnen und Akteure abgesprungen, befürchteten die Organisatoren des Stadtlabors. Für sie ist klar, dass das diesjährige Neustadt-lab nur mit noch grösseren Eigenleistungen und freiwilligem Engagement als bisher über die Bühne gehen kann.

Für die Berner Stadtregierung ist wichtig, dass die Aufenthaltsqualität auf der Schützenmatte im Sommer mit der Bespielung durch das Neustadt-lab verbessert werden kann.

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