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Sonntagsgast Robert Speth Chef der «Chefs» – Freund der Prominenz

Mit seinen 62 Jahren ist Robert Speth einer der erfahrensten Köche im Kanton Bern – und immer noch einer der Besten.

Legende: Audio Robert Speth - seine Philosophie am Tisch und in der Küche. abspielen. Laufzeit 20:09 Minuten.
20:09 min, aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 14.10.2018.

Seit 35 Jahren kocht der gebürtige Süddeutsche Robert Speth im Gstaader Restaurant Chesery. Er wurde als «Koch des Jahres 2005» ausgezeichnet. Seit Jahren heimst Speth mit seiner Kochkunst nun 18 Gault Millau-Punkte ein. Besser bewertet ist im Bernbiet keiner. «Wichtig ist, dass die Produkte eine gute Qualität haben», sagt Robert Speth über das Geheimnis seines Erfolgs. «Und dass sie ein authentisches Aroma haben.» Egal ob Gemüse, Früchte, Fleisch oder Fisch: Robert Speth pflegt in seinen Gastbetrieben im Saanenland die Kunst der Einfachheit: Je mehr man von einem Gericht weglassen könne, desto echter sei sein Eigengeschmack, beschreibt Speth seine Küchenphilosophie.

Zeit haben für die Gäste

Dafür lieben ihn seine Gäste. 90 Prozent seien Stammgäste. Und diesen schenkt Speth seine ganze Aufmerksamkeit. «Sie wollen einfach gut essen und nebenbei ein gutes Gespräch führen.» Auch mit dem Chef des Hauses.«Man muss sich in ihrer Sprache ausdrücken könne und ihre Interessen kennen». Man müsse immer da sein, alle grüssen und für alle ein offenes Ohr haben.

Golf spielen verbindet

Mit gute der Hälfte seiner Gäste sei er mittlerweile befreundet. Da begegne man sich auch ausserhalb der Gaststube. Nicht zuletzt deshalb hat Robert Speth – der seit fast 30 Jahren auch im Golfclub Gstaad den Kochlöffel schwingt – gelernt, den Golfschläger zu schwingen. Mittlerweile, so Speth, sei er selber zum Teil der Gstaader Gesellschaft geworden. Er sagt: «Das Resultat von 30 Jahren harter Arbeit.»

Letztes Jahr hat Robert Speth sein Lebenswerk an die Besitzer des Fünfsternhauses «Le Grand Bellevue» verkauft. Jetzt komme die Zeit, seine Nachfolge zu regeln.

(SRF 1, Regionaljournal Bern Freiburg Wallis, 17:30 Uhr; sahm)

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