Spitäler Aarberg, Münsingen und Riggisberg sollen bleiben

Im Spital Aarberg soll die Orthopädie und Chirurgie gestärkt werden, in Münsingen die Gynäkologie. Bei Riggisberg ist Engagement der Region gefragt, die Zukunft ist dort weniger gewiss.

Das Spital Riggisberg von aussen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Für den Erhalt des Spitals Riggisberg braucht es Engagement aus der Region. SRF

Das Ziel sei, Aarberg, Münsingen und Riggisberg als Standorte von Portalspitälern zu erhalten, neben den Berner Stadtspitälern und dem Inselspital. Das schreibt der gemeinsame Verwaltungsrat des Inselspitals und von Spital Netz Bern.

Besonders klar sei der Fall bei Aarberg. Dieses Spital soll im ambulanten und im tagesklinischen Bereich wachsen, insbesondere in der Orthopädie und der Chirurgie. Um die 20 Millionen Franken in die Sanierung des Operations- und Behandlungstrakts investiert werden.

Auch beim Portalspital Münsingen seien die Voraussetzungen für den Weiterbetrieb klar gegeben. Dort könnte nebst dem ambulanten und tagesklinischen Bereich die Geburtshilfe und die Gynäkologie weiterentwickelt werden.

Beim Spital Riggisberg sei der Verwaltungsrat bereit, eine «erhebliche, aber klar limitierte Anschubfinanzierung» für die Weiterentwicklung des Spitals zu leisten, damit dieses selbsttragend werden könne. «Wir können nicht auf ewige Zeiten Defizite decken», sagt VR-Vizepräsident Peter Richiger gegenüber dem «Regionaljournal Bern Freiburg Wallis» von Radio SRF. Unabdingbare Voraussetzung für eine sichere Zukunft des Spitals sei das Engagement der Region, ihrer Behörden und ihrer Ärzte.

Die Geschäftsleitungen der drei Spitäler sollen nun konkrete Vorschläge zuhanden des Verwaltungsrats ausarbeiten, wie ihre Spitäler weiterentwickelt werden könnten.