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Legende: Video Graf-Litscher: SRG-Standorte nicht per Gesetz vorschreiben abspielen. Laufzeit 00:28 Minuten.
Aus News-Clip vom 15.01.2019.
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SRF-Studio Bern Nationalratskommission will Studioumzug nicht verhindern

  • Die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Nationalrats will die SRG-Standorte nicht im Gesetz festschreiben.
  • Das heisst, ein Teil der Informationsabteilung des Radios soll von Bern nach Zürich verlegt werden dürfen.
  • Die Kommission entschied sich mit 14:10 Stimmen bei einer Enthaltung gegen fünf gleichlautende parlamentarische Initiativen.
  • Die Begründung der Kommission: Es sei nicht Sache des Gesetzgebers, die Produktionsstandorte der SRG festzulegen.

Die Initiativen stammten von Regula Rytz (Grüne), Albert Rösti (SVP), Gerhard Pfister (CVP), Martin Landolt (BDP) und Beat Jans (SP). Noch hängig ist eine gleichlautende Initiative von Beat Vonlanthen (CVP) im Ständerat. Auch das gesamte Parlament äussert sich noch dazu.

«Die Mehrheit der Kommission ist der Ansicht, dass es nicht die Aufgabe des Gesetzgebers ist, die Produktionsstandorte der SRG festzulegen», so Edith Graf-Litscher, Präsidentin der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen. Es sei aber wichtig, dass die Inland- und Bundeshausredaktion in Bern verbleiben würden.

Berner Kantonsregierung ist enttäuscht

Die Berner Kantonsregierung hatte sich bei den Kommissionsmitgliedern für eine Annahme der Initiativen eingesetzt. «Wir sind enttäuscht», sagt Christoph Ammann, Vize-Regierungsratspräsident des Kantons Bern. Die Kantonsregierung erwarte von der SRG-Spitze, dass sie ihre Umzugspläne sistiere, bis ein definitiver Entscheid vorliege. «Immerhin gibt es dazu noch eine Debatte im Nationalrat sowie in der zuständigen Kommission des Ständerats», so Ammann.

Legende: Video Aus dem Archiv: Diskussionen um Studiostandort dauern an abspielen. Laufzeit 02:26 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 19.09.2018.
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6 Kommentare

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  • Kommentar von Pascal Schuler  (zensiert25)
    Super. Alles nach Zürich, als ob es noch vorig Platz hätte z.B. in den ÖVs. Es quillt langsam alles über in Zürich und wenn es nicht Sache der Gesetzgeber ist wo die Produktionsstätten sein sollen, warum ist es dann die Sache der Gesetzgeber ihren Vorgesetzten (dem Volk) die Höhe der Zwangsgebühren festzulegen?
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  • Kommentar von Bruno Hochuli  (Bruno Hochuli)
    Die SRG muss abspecken, das hat das Volk entschieden, also müssen wir uns nicht wundern, wenn vieles auf den Kopf gestellt wird. Das Weggli und der Batzen gibt es schon lange nicht mehr. Nur müssen noch mehr Leute pendeln, was auch nicht gut ist.
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  • Kommentar von Hubert Glauser  (Hubiswiss)
    Zürich ist das wirtschaftliche Zugpferd der Schweiz. Heute in der digitalen Welt verliert der physische Standort an Bedeutung. Die Korrespondenten bleiben ja in Bern, nur das zusammenstellen der Sendungen erfolgt in Zürich weil zwischen TV und Radio sinergien genutzt werden. Ich bin aus ideologischen Gründen nicht bereit mehr Gebühren für TV und Radio zu zahlen. Es muss möglichst kostengünstig mit guter Qualität produziert werden bei der SRG.
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