Stadt Burgdorf legt vor in der Fachhochschul-Debatte

Im Rennen um die künftige Aufteilung der Berner Fachhochschule möchte Burgdorf das Departement Wirtschaft, Gesundheit und Soziale Arbeit bei sich anzusiedeln.

Porträt von Burgdorfs Stadtpräsidentin Elisabeth Zäch. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Burgdorfs Stadtpräsidentin Elisabeth Zäch legt sich für den Fachhochschulstandort ins Zeug. SRF (Archiv)

Burgdorf lanciert die Diskussion um die Verteilung der Fachhochschul-Departemente: Sie leiste mit diesem Vorschlag einen «konstruktiven Beitrag» zur Standortevaluation und erwarte nun eine «offene und faire Diskussion» in der angekündigten Begleitgruppe, teilen die Behörden mit.

Laut einer von Burgdorf in Auftrag gegebenen Studie, würde es den Kanton Bern 1054 Millionen Franken kosten, die Fachhochschule in je einem Campus in Biel und Bern unterzubringen.

809 Millionen kostet es hingegen, in Biel und Burgdorf je einen neuen Campus zu bauen und die Hochschule der Künste in Berner Mietliegenschaften zu belassen. Auf dem Gsteig-Gelände in Burgdorf lasse sich ein neuer Campus in attraktiver Form realisieren, sagte Stadtpräsidentin Elisabeth Zäch. Die bestehenden Gebäude würden genützt und dazu ein zentraler Neubau errichtet.

Der bernische Grosse Rat sprach sich im März 2012 für weiterhin drei Standorte aus. Vor diesem Entscheid hatte Burgdorf den bernischen Grossräten noch geschrieben, Burgdorf habe das Potenzial für die Departemente WGS und Architektur - ohne Holzbau. Nun beschränkt sich Burgdorfs Wunsch auf die Abteilung Wirtschaft, Gesundheit und Soziale Arbeit. Was wo stationiert werden soll, wird im Moment von der kantonalen Erziehungsdirektion abgeklärt.