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Kann sich das die Insel Gruppe leisten, Uwe Jocham?
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Standortstrategie 2024 Berner Insel Gruppe hält an allen Standorten fest

Die Landspitäler und das Tiefenauspital sollen sich weiter spezialisieren. Ein Stellenabbau sei nicht vorgesehen.

Die Insel Gruppe betreibt das Universitätsspital, das Stadtspital Tiefenau sowie die vier Landspitäler in Riggisberg, Aarberg, Münsingen und Belp. Wie aus der Standortstrategie 2024 der Stadt-Land-Spitäler hervorgeht, will die Insel Gruppe alle diese Standorte erhalten.

Bessere Vernetzung

Die Strategie 2024 legt fest, wie die ambulante und stationäre Grundversorgung in den Regionen sichergestellt werden soll. Sie gibt auch die Richtung für weitere Optimierungen vor: Die Landspitäler und das Tiefenau sollen sich enger untereinander vernetzen und ihre Angebote besser mit denen des Inselspitals abstimmen.

Die Strategie bestätigt im Wesentlichen die 2018 festgelegte Angebotsstrategie. Diese hält fest, dass bei den einzelnen Standorten eine Spezialisierung vorgesehen ist. Diese wird mit der Strategie bis 2024 weiter verstärkt.

Das ist die Strategie für die einzelnen Spitäler:

  • In Münsingen wird auf einen Neubau verzichtet. Das Spital wird am heutigen Standort weiterbetrieben. Bei Bedarf soll sich das Leistungsangebot angepasst werden, namentlich die Geburtshilfe soll gestärkt werden.
  • In Belp wird die geriatrische Rehabilitation ausgebaut.
  • Im Spital Riggisberg soll die Neuro-Rehabilitation weiter gestärkt werden. Es sind zusätzliche Plätze geplant.
  • In Aarberg soll die Altersmedizin durch die Vernetzung mit Alters- und Pflegeheimen gestärkt werden.
  • Und im Stadtspital Tiefenau ist ein Rehabilitationsangebot in Planung, das allen Spitälern der Gruppe zur Verfügung stehen soll.

Im Zuge dieser Spezialisierungen ist kein Stellenabbau geplant, sagt Uwe Jocham, der Direktionspräsident der Insel Gruppe auf Anfrage. Es könne aber zu Personalverschiebungen kommen. Etwa, wenn ein stationärer Akutbereich in einen Rehabilitationsbereich umgewandelt werde.

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