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Legende: Audio Lukas Thoeni: «Wegen der Gage spielen wir definitiv nicht» abspielen. Laufzeit 14:23 Minuten.
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 18.02.2019.
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Swiss Jazz Orchestra in Bern Immer anders am Montag

Jeden Montag gibt das Swiss Jazz Orchestra ein Konzert im Bierhübeli. Und trotzdem wird der Band nicht langweilig.

Funk, Hip-Hop, Rock oder Swing: Das Swiss Jazz Orchestra hat ein breites Repertoire von über 1000 Stücken, aus denen es sich bedienen kann.

Das Swiss Jazz Orchestra

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Das Swiss Jazz Orchestra gibt es seit 2003. Es ist laut eigenen Angaben die «meistbeschäftigte professionelle Big Band der Schweiz». Neben den wöchentlichen Konzerten im Bierhübeli in Bern spielen sie auch an anderen Orten – und oft auch mit namhaften Gästen aus der Jazzwelt.

Neben den Live-Auftritten hat die Band auch bereits mehrere Alben aufgenommen und veröffentlicht. Die Big Band umfasst knapp 20 Instrumentalisten.

Jeden Montag geben sie ein Konzert – immer in der gleichen Besetzung. «Trotzdem tönen wir immer anders», sagt Posaunist Lukas Thoeni.

Jazz lässt viele Freiheiten für eine Big Band.
Autor: Lukas ThoeniTrompeter Swiss Jazz Orchestra

Weil alle Stimmen mehrfach besetzt sind, habe das Orchester eine grosse Klangvielfalt auf Lager. Deshalb erlebe das Publikum immer wieder etwas Neues. Dazu kommt, dass sie auch immer wieder Gäste aus aller Welt einladen – grosse Namen wie Joshua Redman oder Jamie Cullum.

Das Orchester an einem Konzert.
Legende: Inklusive aller externen Engagements hat das Swiss Jazz Orchestra bereits über 650 Auftritte hinter sich. zvg/Reto Andreoli

«Es macht Spass, mit solchen Leuten auf der Bühne zu stehen», so Thoeni. Es sei aber auch eine Inspirationsquelle für die immer gleiche Band. Das Orchester klinge anders je nach Solist, Dirigent, oder Komponist. «Die Gäste drücken der Band immer einen neuen Stempel auf.»

Treue Fans und treue Musiker

Jeden Montag versammeln sich gegen 120 Personen im Bierhübeli Bern für das Konzert. Viele davon sind Stammgäste, die regelmässig kommen. Weshalb? Es sei wahrscheinlich spannend für das Publikum, die Entwicklung der Band Woche für Woche mitzuerleben, sagt Lukas Thoeni. Das gebe es selten: Ein gleichbleibender Klangkörper, der immer anders klingt.

Es ist ein bisschen wie in einem Fussballteam.
Autor: Lukas ThoeniTrompeter Swiss Jazz Orchestra

Und was ist der Reiz für die Musiker? «Niemand spielt wegen der Gage mit», sagt der Trompeter. Pro Abend verdiene man 150 Franken. Aber: «Es ist ein wenig wie in einem Fussballteam», so Thoeni. Man treffe sich, habe Spass, trinke nach dem Konzert noch ein Bier zusammen. Gleichzeitig sei es ein Leistungsausweis, in so einem professionellen Orchester mitzuspielen.

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