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Die Swisscom verlegt 1200 Arbeitsplätze
Aus Schweiz aktuell vom 31.01.2020.
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Swisscom zügelt Arbeitsplätze Ein schwerer Schlag für Köniz

Die Swisscom verlegt 1200 Arbeitsplätze von Köniz an die anderen Standorte im Raum Bern. Bitter für die Gemeinde.

Überraschend sei die Ankündigung des Telekommunikationsunternehmens gewesen, sagt die Könizer Gemeindepräsidentin Annemarie Berlinger. Kurz bevor die Medienmitteilung der Swisscom verschickt wurde, hat Berlinger von den Plänen erfahren. 1200 Arbeitsplätze werden vom Businesspark im Liebefeld auf die anderen regionalen Standorte in Worblaufen, Ittigen und Bern verteilt.

Das tut uns sehr weh.
Autor: Annemarie BerlingerGemeindepräsidentin Köniz

Das seien schlechte Nachrichten, sagt die Gemeindepräsidentin. «Die Swisscom ist die beste Steuerzahlerin, was die Firmen anbelangt.» 1/4 der Firmensteuern – das sind drei Millionen Franken pro Jahr – würden ab dem nächsten Jahr wegfallen. Bitter sei dies vor allem, weil es Köniz zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt treffe, so Annemarie Berlinger. Die Stimmberechtigten der Gemeinde lehnten im November 2019 eine Steuererhöhung ab.

Wo kann Köniz noch sparen?

Schon jetzt sei der Gemeinderat daran zu überlegen, wie man mit der angespannten finanziellen Situation von Köniz umgehen könne, sagt Berlinger. Mit der zusätzlichen Hiobsbotschaft sei dies eine grosse Herausforderung. Das Gebäude an der Waldeggstrasse im Liebefeld gehört dem Lebensversicherungskonzern Swiss Life. Swisscom war die grösste Mieterin.

Ich bin zuversichtlich, einen neuen Mieter zu finden.
Autor: Annemarie BerlingerGemeindepräsidentin Köniz

Nach dem Auszug der Mitarbeitenden und dem Rückbau will Swisscom das Gebäude der Eigentümerin zurückgeben. Köniz' Gemeindepräsidentin Annemarie Berlinger ist zuversichtlich, dass ein Nachmieter gefunden werden kann. «Das Gebäude ist gross, mit dem ÖV gut erschlossen und nahe der Autobahn.» Im Businesspark Köniz einziehen könnte der neue Mieter aber frühestens ab Mitte 2021.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Hubert Glauser  (hubiswiss)
    Mittelfristig wird auch Köniz nicht herum kommen mit der Stadt Bern zu fusionieren. Es ist auch völlig ein Blödsinn sich gegenseitig Firmen abzuwerben wegen den Steuern. Ein Grossbern hat auch National ein ganz andere Kraft.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen

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