«Tanz dich frei»: Berner Gemeinderat präsentiert Analyse

Die Berner Stadtregierung will bei der Kommunikation künftig mehr auf Social Media setzen.

Front des Demonstrationszuges. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Tanznacht wurde zur Krawallnacht. Keystone

Hauptproblem für die Behörden sei gewesen, dass anonym zur Massenveranstaltung aufgerufen worden sei und ein gewaltbereiter Kern diese als Plattform missbraucht habe. Das steht in einer Medienmitteilung, in der die Berner Stadtregierung den Bericht zusammenfasst.

Der Berner Gemeinderat ist laut dieser Mitteilung nach wie vor der Ansicht, es sei richtig gewesen, die unbewilligte Tanzdemonstration nicht von Anfang an zu verhindern, sondern sie im Sinne der Deeskalationsstrategie zu begleiten.

«Allenfalls müssen staatliche Behörden oder Vermittlungspersonen in Zukunft vermehrt aktiv und steuernd innerhalb der Social Media-Plattformen auftreten», heisst es im Bericht selber. Es brauche in Zukunft wohl auch ein interdisziplinäres Vorgehen, nicht nur «eine polizeiliche Optik».

Die Berner Stadtregierung will diese Überlegungen nun im Städteverband vertiefen und Strategien entwickeln, um Gewaltausbrüche wie jene von Ende Mai zu verhindern.