Thömus Bike-Park in Oberried wird kleiner als geplant

Die Firma Thömus AG muss die Fläche des geplanten Bike-Parks sowie für den Ausbau des Velogeschäfts in Oberried bei Niederscherli um 250 Quadratmeter reduzieren.

Zu sehen ist Thömus Veloshop in Oberried. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: 1991 gründete Thomas Binggeli den Veloshop auf dem Bauernhof in Oberried. ZVG

Seit über 20 Jahren betreibt die Firma Thömus AG in der Landwirtschaftszone im Weiler Oberried bei Niederscherli ein Velogeschäft. Das Geschäft liegt allerdings in der Landwirtschaftszone und ist deshalb grössenteils illegal.

Im Februar 2014 beschloss die Gemeinde Köniz im Rahmen einer Volksabstimmung die Überbauungsordnung «Bike Park Oberried». Damit soll der Betriebsstandort im Oberried gesichert und auch ausgebaut werden können. Zudem wurde die planungsrechtliche Grundlage für einen Bike-Park geschaffen.

Bundesamt für Raumentwicklung erhob Beschwerde

Auch das kantonale Amt für Gemeinden und Raumordnung bewilligte die Überbauungsordnung und wies die noch offenen Einsprachen ab. Gegen diese Genehmigung erhob allerdings das Bundesamt für Raumentwicklung Beschwerde. Der Vorwurf: die geplante Erweiterung der Fläche für Wohnen und Gewerbe von 1000 auf 2500 Quadratmeter sei «keine massvolle Erweiterung mehr».

Weil die Firma Thömus AG die geplante Fläche nun von 2500 auf 2250 Quadratmeter reduziert, stellt das Bundesamt für Raumentwicklung in Aussicht, die Beschwerde zurückzuziehen.