Thun wird zum Mekka für Lehrerinnen und Lehrer

Rund 1800 Lehrpersonen aus der ganzen Schweiz bilden sich während zwei Wochen in Thun weiter. Kursthemen sind unter anderem Konfliktbewältigung und der Lehrplan 21.

Die beiden stehen vor einem Fenster. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Mitorganisatoren Cordelia Galli Bohren und Ulrich Christen. Daniel Schifferli/SRF

Die Weiterbildungskurse begannen an diesem Montag und dauern bis übernächsten Freitag. Unterrichtet werden die Lehrkräfte in den Gymnasien Seefeld und Schadau, an der Wirtschaftsschule Thun und an zahlreichen städtischen Schulanlagen.

Untergebracht werden die Lehrerinnen und Lehrer in Hotels und Zivilschutzanlagen, auf Zeltplätzen und bei Familien. Ein Rahmenprogramm soll dafür sorgen, dass sie die Stadt Thun in der Freizeit eingehend kennenlernen. Rund zweieinhalb Jahre habe das Organisationskomitee den Grossanlass vorbereitet, sagt OK-Präsident Ulrich Christen.

«  Die Organisation war logistisch eine grosse Aufgabe – wir waren zweieinhalb Jahre damit beschäftigt. »

Ulrich Christen
OK-Präsident

Die Stadt Thun unterstützt die Sommerkurse mit einem Barbetrag von 50'000 Franken und Dienstleistungen im Wert von 30'000 Franken. Auch der Kanton Bern beteiligt sich mit einem Betrag von 100'000 Franken sowie mit Schulinfrastruktur.

Die Sommerkurse des Vereins «Schule und Weiterbildung Schweiz» werden jedes Jahr in einer anderen Schweizer Stadt durchgeführt – seit 2010 waren Chur, Biel, Schaffhausen, Winterthur, Luzern und Brugg/Windisch an der Reihe.