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Thuner Wahlen am Tag danach Frust beim Freisinn, Freude bei den Grünen

Rathausplatz Thun mit Rathaus
Legende: Rathaus Thun mit Wahlplakaten Christian Strübin/SRF

Die Thuner Freisinnigen wollten nach acht Jahren unbedingt wieder zurück in die Stadtregierung. Carlos Reinhard, bernischer Grossratspräsident 2016, langjähriger Thuner Stadtrat und Unternehmer, hätte es als FDP-Spitzenkandidat richten sollen. Zudem wollte die FDP mit mindestens vier Stadtrats-Mandaten die Fraktionsstärke im Stadtparlament sichern.

Wir werden sehr genau analysieren müssen, was wir künftig anders machen.
Autor: Mark van WijkFDP-Parteipräsident Thun

Nichts davon ist gelungen. Kein Gemeinderatsmandat und nur drei Parlamentssitze. Die FDP wird sich wohl wieder der SVP-Fraktion anschliessen. Die Gemeindewahlen 2018 sind für die Freisinnigen eine einzige Enttäuschung. Der Frust sitzt tief.

Auf der anderen Seite der Stimmungs-Skala stehen die Grünen. Sie haben mit der langjährigen Stadträtin und Grossrätin Andrea de Meuron erstmals einen Gemeinderatssitz erobert und dazu noch drei zusätzliche Stadtratsmandate.

Ich hab am Tag danach keinen Bammel. Aber Respekt vor der Arbeit, die auf mich wartet.
Autor: Andrea de MeuronNeu gewählte grüne Thuner Gemeinderätin

Nun wird sich die pointiert grüne Legislativ-Politikerin de Meuron als Regierungsmitglied beweisen müssen. Nach dem frenetischen Jubel am Wahlsonntag kommt bereits der politische Alltag in die Nähe.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Michael Ruefer (Michael Ruefer)
    Bravo an Frau de Meuron und die Grünen in Thun. Die Stadt braucht mehr Einsatz für Langsamverkehr, weniger Autos, mehr kulturelles Leben. Das Potenzial ist riesig. Die SVP hat nun 8 Jahre lang dominiert, gestern nun kam die Wende. Mit Mitte-Links wird sich die Stadt verändern.
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