Tötungsdelikt in Spiez: Ermittlungen kommen wieder ins Rollen

Im Mai wurden ein Heimleiter und eine Frau umgebracht. Die Polizei hat neue Anhaltspunkte.

Polizist, dahinter ein Haus. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Ein Polizist sicherte im Mai die Umgebung des Heims. Keystone

Im Fall des Tötungsdelikts in einem Kinderheim in Spiez geht die Polizei offenbar neuen Anhaltspunkten nach. Sie hat dafür die Zahl der Ermittler vergrössert. Welchen Hinweisen sie folgt, sagt die Polizei aber nicht. «Die Ermittlungen gehen in ganz verschiedene Richtungen», sagte Alice Born gegenüber dem «Regionaljournal Bern Freiburg Wallis» von Radio SRF. Aus taktischen Gründen könne sie dazu keine näheren Ausführungen machen. Auch über ein mögliches Motiv macht sie keine Angaben.

In einer Mitteilung geben die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei bekannt, dass sich aus der Analyse der Tatortspuren verschiedene neue Ermittlungsansätze ergeben hätten. Deshalb stünden seit dieser Woche wieder rund drei Dutzend Ermittler im Einsatz. Das Delikt ereignete sich Mitte Mai in einem Kinderheim in Spiez. Die Polizei stiess auf die Leichen des 53jährigen Heimleiters und einer ihm bekannten, 51jährigen Frau aus Zürich. Die beiden Opfer wiesen Stichverletzungen auf. Die Kinder im Heim sollen von der Tat nichts mitbekommen haben.