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Legende: Die Radprofis rollen auf Bern zu. Keystone
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Bern Freiburg Wallis Tour de France bringt Berner Alltag durcheinander

Drei Tage gastiert die Tour de France in Bern. Die Auswirkungen auf den Verkehr sind gross.

Seit dem frühen Montagmorgen ist in der Stadt Bern vieles anders als sonst. Strassen sind gesperrt, Umleitungen gibt es zuhauf. Beeinträchtigt ist insbesondere auch der öffentliche Verkehr. «Die Stadt Bern steht nicht still – aber fast», sagt Urs Amstutz. Er plant seit einem halben Jahr das ausserordentliche Verkehrsregime bei Bernmobil während der Tour de France.

Unterschätzte Tour

«Am Anfang gingen die Stadtbehörden von ein, zwei Busumleitungen aus», erinnert sich Amstutz. «Das hat sich als falsch erwiesen. Die Auswirkungen sind viel grösser als angenommen.» Tatsächlich gab es in der Geschichte der Verkehrsbetriebe Bernmobil noch nie so viele Umleitungen – einzelne Bus-Linien werden gar ganz gestrichen.

Porträt
Legende: Urs Amstutz arbeitete ein halbes Jahr an den Umleitungen. Thomas Pressmann/SRF

Urs Amstutz appelliert an die Pendler, sich gut zu informieren und Geduld zu haben. Die Zusammenarbeit mit den Organisatoren aus Frankreich sei nicht immer ganz einfach gewesen. «Manchmal hatten wir zu wenige Informationen, um den Event genau zu planen», sagt der Fachspezialist bei Bernmobil für ausserordentliche Anlässe.

Aufgefallen sei ihm zudem, dass sich die Franzosen kaum um den öffentlichen Verkehr in der Stadt Bern scherten. «Die französischen Organisatoren denken in grösseren Dimensionen, da spielen ein paar Buslinien keine Rolle», sagt Amstutz. Er zeigt jedoch ein gewisses Verständnis.

Während der Tour de France gibt es vor allem am Montag und Mittwoch auch Behinderungen auf den Netzen von BLS, RBS und Postauto. Auch die zwei Autobahnausfahrten Bern-Brünnen und Mühleberg sind teilweise gesperrt. Am Mittwoch wird zudem das Simmental für längere Zeit von der Aussenwelt abgeschnitten sein. Auch in den Kantonen Freiburg und Wallis gibt es Verkehrsbehinderungen.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Ueli Lang (Wochenaufenthalter)
    Es fällt auf, dass die Stadt und der Kanton Bern im Zusammenhang mit der Tour de France massiv bezüglich der Kosten lügen. Wenn ganze Verkehrsinseln, Ampeln und andere Infrastrukturteile demontiert, abgebaut oder gar umgehackt werden, entstehen massiv Kosten. Die genannten knapp zwei Millionen Franken sind gelogen. Vielmehr handelt es sich wie in anderen Städten um eine zweistellige Millionenzahl, die alleine im Raum Bern für die Tour ausgegeben werden müssen. Tschäppat hat einfach gelogen!
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    1. Antwort von Adrian Flükiger (Ädu)
      @Lang: Nun, den mit der Lüge müssen Sie zuerst noch beweisen... die Behauptung allein reicht nicht aus. Überhaupt: was kümmert Sie das in Sempach? Etwa neidisch, dass die TdF nicht durch die Luzerner Lande braust? Abgesehen davon, finde ich den ganzen Spuk auch völlig übertrieben, lasse mich aber nicht ohne Fakten zu einer derartigen Behauptung hinreissen. Zudem: die sportliche Musig in diesem Land spielt eben mehrheitlich in Bern, voila!
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