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Tram Bern-Ostermundigen Tramprojekt vorläufig auf Eis gelegt

Solange nicht klar ist, wie die neue Tramlinie zwischen Bern und Ostermundigen finanziert wird, hat das Bundesamt für Verkehr das Plangenehmigungsverfahren auf Eis gelegt. 2017 sollen aber auf verschiedenen Ebenen wichtige Weichen gestellt werden.

Das formelle Plangenehmigungsverfahren für das Tram Region Bern ist vorläufig auf Eis gelegt. Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat auf Antrag von Bernmobil eine vorläufige Sistierung verfügt, wie Bernmobil am Dienstag mitteilte. Sobald über die Finanzierung des Trams Bern-Ostermundigen entschieden ist, wird das Genehmigungsverfahren wieder aktiviert.

Erstes Projekt gescheitert

Als gegenstandslos abgeschrieben hat das BAV das Teilprojekt «Rüti». Dies, nachdem sich die Stimmberechtigten von Ostermundigen im April für eine neue Linienführung ausgesprochen hatten. Die erste Tramvorlage war im Herbst 2014 vor allem an den hohen Kosten für die Erschliessung des Rüti-Quartiers mit einem Kehrtunnel gescheitert.

Kurz vor Weihnachten hatte der Regierungsrat für die Weiterarbeit am Tramprojekt von Bern nach Ostermundigen 947'000 Franken gesprochen. 2017 stehen Planungen für die neue Tramendstation in Ostermundigen und für die Erschliessung der Rüti an.

Das Berner Kantonsparlament wird den Realisierungskredit voraussichtlich im Juni 2017 beraten, die Volksabstimmung in der Stadt Bern soll gegen Ende 2017 stattfinden.

Tram soll in Ostermundigen wenden

Das neue Projekt basiert weitgehend auf der alten Vorlage, was die Linienführung angeht. Einziger Unterschied: Die Rüti soll nicht mehr mit dem Tram erschlossen werden. Infolgedessen muss die Tramwendeschlaufe in Ostermundigen neu platziert werden.

Das neue Tramprojekt soll Abhilfe schaffen für die chronisch überlastete Buslinie 10 von Bern nach Ostermundigen. Sie ist eine der meistfrequentierten Buslinien der Schweiz.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Hans König  (Hans König)
    Endlich ein vernüftiger Entscheid eines Bundesamtes. Es ist nur zu hoffen, dass der Kanton Bern und die Stadtregierung auch abwarten bevor sie unnötige Verwaltungs- und Projektierungskosten auslösen.