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Das sind die Erfahrungen mit dem Transitplatz in Vaulruz bei Bulle
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 21.01.2020.
abspielen. Laufzeit 06:46 Minuten.
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Transitplatz bei Bulle Viele, aber längst nicht alle Probleme gelöst

Im freiburgischen Bulle gibt es seit gut zwei Jahren einen Transitplatz für ausländische Fahrende. Ein Besuch vor Ort.

Es ist sonnig, aber kalt. Die Bise geht. Bis auf einen Lastwagen ist der Platz direkt neben der Autobahn A12 leer. Erst ab dem Frühling können Fahrende hier wieder Halt machen. Der Transitplatz, der im Juli 2017 in Betrieb ging, ist von März bis Oktober geöffnet.

Toiletten auf Transitplatz
Legende: Auf dem Transitplatz gibt es sanitäre Anlagen, Wasser und Strom. Patrick Mülhauser/SRF

Gallus Risse, stellvertretender Chef Gendarmerie des Kantons Freiburg, stellt fest: «Wir hatten letztes Jahr weniger Fahrende, die sich wild installieren wollten.» Das mühsame Verhandeln mit den Fahrenden falle dank dem Transitplatz weg. Die Betriebskosten seien mit der Tagespauschale, welche die Fahrenden zahlen, gedeckt.

Restaurant
Legende: Im Restaurant Manoir in Vaulruz kehren kaum noch Fahrende ein. Patrick Mülhauser/SRF

Der Transitplatz liegt einen Kilometer von der Autobahnausfahrt Vaulruz entfernt. Rund 1000 Menschen leben hier. Patrice Jordan, der Gemeindepräsident von Vaulruz, sitzt in der Dorfbeiz und sagt: «Die Situation im Dorf hat sich beruhigt.» Vorher hätten Fahrende die Weiden von Bauern genutzt. «Nun kann die Polizei die Fahrenden dazu zwingen, den Transitplatz zu nutzen.»

Mann auf Platz
Legende: Ist der Transitplatz geschlossen, kämen die Fahrenden nach Semsales, sagt Gemeindepräsident Hans-Jörg Marti Patrick Mülhauser/SRF

Nicht ganz so positiv ist die Lage im Nachbardorf Semsales. Letztes Jahr hätten sich zweimal ausländische Fahrende auf dem Platz neben dem Friedhof installiert, erklärt Gemeindepräsident Hans-Jörg Marti. «Wenn der Transitplatz für Reinigungs- und Renovationsarbeiten geschlossen ist, dann kommen die Fahrenden zu uns», so Marti. Die Fahrenden hätten viel Dreck hinterlassen und würden den Wald als Toilette benutzen.

Leerer Platz für Fahrende
Legende: 40 bis 50 Wohnwagen haben Platz auf dem Transitplatz bei Vaulruz. Patrick Mülhauser/SRF

Die Transitplätze sollten deshalb im Sommer nie geschlossen sein. Den Unterhalt könne man ja im Winter machen.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Daniel Bucher  (DE)
    Die Fahrenden hätten viel Dreck hinterlassen und würden den Wald als Toilette benutzen.
    Dass SRF dies einfach so schreibt. Schliesslich wurden Politiker, welche auf die stinkenden Hinterlassenschaften der Fahrenden hingewiesen haben erstinstanzlich verurteilt. Aber so ist es. Die Fahrenden haben alle Toiletten in ihren Wohnwagen, trotzdem benutzen sie weder diese noch die Toiletten auf den Durchgangsplätzen und schlagen sich ins Gebüsch. Gemeindeangestellte dürfen dann Kot und Papier einsammeln
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