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Die Pläne der Stadt haben grosse Auswirkungen auf Autos, Velos und das Stadtbild
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 19.02.2019.
abspielen. Laufzeit 06:17 Minuten.
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Umbau Bahnhof Bern Der Hirschengraben wird aufgeräumt

Das Bubenberg-Denkmal soll verschoben werden und die parkierten Velos vom Platz verschwinden.

Für die Stadt Bern ist klar: Beim Hirschengraben braucht es eine neue unterirdische Passage. Sie soll vom Hirschengraben her zum neuen Zugang Bubenberg des Hauptbahnhofs Bern führen. Wegen der Passage soll das Adrian-von-Bubenberg-Denkmal in die Mitte des Platzes verschoben werden.

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Legende:Der Hirschengraben heute und in ZukunftSRF/ZVG

Wenn 2025 der neue westliche Zugang zum Berner Hauptbahnhof gebaut ist, kommt es im Raum Hirschengraben/Bubenbergplatz zu einer Verdoppelung der Fussgängerströme, sagte Berns Verkehrsdirektorin Ursula Wyss an einer Medienkonferenz.

Unterirdische Passage als «einzige Lösung»

Nur mit einer neuen unterirdischen Passage werde es gelingen, das Problem mit dem «Nadelöhr» Bubenbergplatz/Hirschengraben zu lösen. Mit oberirdischen Zugängen allein seien die grossen Passantenströme künftig nicht mehr zu bewältigen.

Weniger Autoverkehr um den Bahnhof

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Zu den von der Stadt vorgeschlagenen Massnahmen gehört auch, dass der motorisierte Individualverkehr auf Bubenberg- und Bahnhofplatz «mindestens halbiert» wird, sagt Gemeinderätin Ursula Wyss. Nur so bleibe das Verkehrssystem in diesem Bereich funktionsfähig. Die Autos sollen am Stadtrand die Stadt umfahren.

«Als Option» prüft die Stadt Bern den Bau einer unterirdischen Velostation unter dem Hirschengraben. So könnte dieser Platz, der heute vor allem als Veloparkplatz dient, wieder befreit werden.

Hier gibt es allerdings noch einen Einwand der Eidgenössischen Kommission für Denkmalpflege: Unter dem Hirschengraben ruhen alte Stadtmauern. Die Stadtbehörden möchten diese freilegen und als Seitenwand der Velostation sichtbar machen. Ob sie so die Denkmalpflege ins Boot holen können, ist noch offen.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Künzi  (Unbestimmt)
    Ou da lochäds dänn wieder. Die Schweiz, Weltmeister im Tiefbau hat wieder ein Loch zum lochen gefunden. Irgendwann kann man ohne nass zu werden durch die Schweiz reisen.
  • Kommentar von Vera Kehrli  (Vera Kehrli)
    Man sollte diesen Bereich komplett für Autos sperren. Autos sollten höchstens in die Stadt hinein fahren dürfen, nicht durch die Stadt hindurch. Jeder Verkehrsplaner weiss das eigentlich.