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Bettwanzen auf dem Vormarsch
Aus Schweiz aktuell vom 12.12.2017.
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Ungebetene Gäste Bettwanzen auf dem Vormarsch

Besonders schlimm ist ein Bettwanzenbefall für Hotels. Diese Erfahrung hat auch das Hotel Bernerhof in Wengen gemacht.

Die Hoteldirektorin hat daraufhin beschlossen, ihren Hund zu einem Bettwanzenspürhund auszubilden, damit sich nie mehr so kleine, ungebetene Gäste in ihren Zimmern breitmachen können.

Ganze Stockwerke ihres Hotels konnte Lidicie Schweizer nicht mehr vermieten, ausgerechnet in der Hochsaison. Die Ausfälle waren gross. Darum ist sie in die Offensive gegangen, obwohl Bettwanzen eigentlich ein Tabu sind und niemand gerne darüber redet.

Das war eine absolute Katastrophe. Es war eine schwierige Zeit mit schlaflosen Nächten. Jetzt kann ich mit meinem Hund die Bettwanzen aufspüren.
Autor: Lidice SchweizerHoteldirektorin

Eine der wenigen Profis, die in der Schweiz Hunde zu Bettwanzenspürhunden ausbilden, ist die Hundetrainerin Daniela Salg. Auch mit ihren eigenen Hunden spürt sie Bettwanzen auf. Vor drei Jahren sei sie noch belächelt worden, jetzt seien ihre Auftragsbücher voll.

Ein Bettwanzenspürhund ist sehr nützlich um herauszufinden, wo es Bettwanzen hat und wie stark sie sich schon ausgebreitet haben.
Autor: Daniela SalgHundetrainerin

Der Hund kann die Bettwanzen zwar aufspüren, aber nicht vertreiben. Dafür braucht es den Fachmann, wie den Kammerjäger Michael Wyss. Im Kampf gegen Bettwanzen fährt er schweres Geschütz auf. Alle Ritzen und Löcher in den betroffenen Zimmern werden zuerst sorgfältig abgeklebt, dann wird geheizt.

Um die Bettwanzen zu töten, erhitzen wir befallene Zimmer während 48 Stunden. Die Temperatur ist sehr hoch, 55 bis 60 Grad.
Autor: Michael WyssKammerjäger

Die hermetisch abgedichteten und erhitzten Zimmer sollten danach bettwanzenfrei sein.

(Schweiz aktuell, 19:00 Uhr)

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Charles Halbeisen  (ch)
    Das Resultat vom Massentourismus in exotische Länder und Immigranten mit tieferen Hygienestandards. Vielleicht müsste man bei allen Hotelgästen zuerst einen Wanzen-Text machen, bevor man sie ins Zimmer lässt.
  • Kommentar von Pia Müller  (PiMu)
    Ich bin total schockiert. Bettwanzen, Läuse in den Schulen - wo sind wir eigentlich in CH angekommen. Der Zahltag für MultiKulti und offene Türen ?!?
  • Kommentar von marlene Zelger  (Marlene Zelger)
    Und das in SCHWEIZER Hotels? Aber eben, unsere Hotels werden kaum mehr von Einheimischen geführt, wie früher, als Sauberkeit und Hygiene noch oberstes Gebot in der Hotellerie war und die Schweizer Gastronomie auszeichnete.
    1. Antwort von Jürgen Wolf  (JW)
      Nun, Einheimischer geht es doch kaum mehr: Hoteldirektorin Lidice SCHWEIZER :) Würden Sie sich in zukunft besser informieren, bevor Sie grundlos so fremdenfeindliches Zeugs schreiben? Danke!