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Bern Freiburg Wallis Uni Bern sucht Naturfans zur Erforschung des Klimas

Wie wirkt sich der Klimawandel auf die Natur aus? Blühen die Pflanzen in der Schweiz tatsächlich früher? Verhalten sich die Tiere anders? Seit dieser Woche spannt die Universität Bern Hobbyforscher ein, die beispielsweise auch ungewöhnliches Wetter dokumentieren.

Seit Anfang März betreibt die Universität Bern eine Internetseite für Naturfans und Gelegenheitsforscher. Auf der Plattform opennature.ch, Link öffnet in einem neuen Fenster können Interessierte ihre Jahreszeiten-Beobachtungen zu den Themen Pflanzen, Tiere, Pilze, Landschaft und Wetterextreme eingeben. Die Internetseite ermöglicht es, ein persönliches Tagebuch der Jahreszeiten zu führen und gleichzeitig den Klimawandel zu dokumentieren.

Beobachterinnen und Beobachter notieren etwa den Morgennebel, die Grösse von Hagelkörnern, das Ankunftsdatum der Schwalben oder die Blüte von Pflanzen.

«Wir wissen, dass viele Menschen jeden Tag ein bestimmtes Phänomen beobachten», sagt Initiant This Rutishauser vom Geografischen Institut der Universität Bern. Mit dem Projekt möchten die Wissenschaftler die breite Bevölkerung ansprechen, die einen Beitrag zur Forschung leistet, wenn Beobachtungen geteilt werden.

Die Universität Bern hat die Entwicklung des Projekts mit Unterstützung des Schweizerischen Nationalfonds geleitet. Ebenfalls beteiligt ist die ETH, die Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft und die Universität Neuenburg.

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