Unterschiedliche Entwicklung der Kriminalität in der Region

Die Zahl der Straftaten ist in den Kantonen Bern und Wallis im letzten Jahr zurückgegangen. Zugenommen haben in Bern die Einbrüche, in Freiburg und im Wallis Drogendelikte.

Eine Person kifft an einem Geländer. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: In Freiburg und im Wallis stieg die Zahl der Drogendelikte. Symbolbild Colourbox

In Bern stieg die Zahl der Einbruchdiebstähle gegenüber 2012 um acht Prozent. Insgesamt wurde 6202 mal eingebrochen, das sind 17 Einbrüche pro Tag. Die Polizei lanciert nun eine Präventions- und Aufklärungskampagne.

Die Zahl der Straftaten insgesamt war in Bern erstmals seit 2010 rückläufig, ebenso die Delikte mit schwerer Gewalt. 10 Tötungsdelikte gab es im vergangenen Jahr, 55 Vergewaltigungen und 78 schwere Körperverletzungen. Besonders häufig geraten Männer zwischen 18 und 30 Jahren in Konflikt mit dem Strafgesetzbuch.

Mehr Drogendelikte in Freiburg

Im Kanton Freiburg gingen vor allem Gewaltdelikte und Diebstähle zurück. Dafür haben Drogendelikte stark zugenommen, um 23 Prozent im Vergleich zu 2012. Auch wurden deutlich mehr Ausländer erfasst, welche sich illegal im Kanton Freiburg aufhalten.

Insgesamte verzeichnete Freiburg eine Zunahme der Straftaten um fünf Prozent.

Relativ Wenig Kriminalität im Wallis

Auch im Kanton Wallis haben die Drogendelikte zugenommen. Dafür wurden im Strassenverkehr weniger Geschwindigkeitsüberschreitungen registriert und auch Alkohol am Steuer ging zurück.

Was auffällt: Die Kriminalität ist im Wallis auf einem tiefen Niveau. Von 100 Einbrüchen in der Schweiz passieren 3 im Wallis, bei Überfällen ist es nur 1 von 100.

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