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Untersuchung eingeleitet Toter Wolf aufgefunden

  • Am Flussufer der Rhone bei Grengiols im Wallis ist am Dienstag ein toter Wolf entdeckt worden.
  • Das Tier wurde anschliessend ins Tierspital nach Bern transportiert. Gemäss Untersuchungen weist es eine Schusswunde auf.
  • Die Kantonspolizei ermittelt nun im Rahmen einer von der Staatsanwaltschaft eingeleiteten Untersuchung.
Legende: Video NETZ NATUR «Die vielen Wölfe der Schweiz» (Schweizerdeutsch) abspielen. Laufzeit 50:08 Minuten.
Aus NETZ NATUR vom 15.12.2016.

Ein Passant hatte am Dienstagnachmittag die Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere über die Entdeckung des toten Wolfes informiert. Im Anschluss barg die Kantonspolizei das tote Tier. Weitere Angaben zu den genauen Umständen am Fundort gab es von der Kantonspolizei auf Anfrage nicht.

Schon mehrere geschossene Wölfe im Wallis

Ein ähnlicher Vorfall hatte sich im März 2016 ereignet. Damals wurde am Ufer der Rhone bei Raron ein stark verwester Wolfskadaver entdeckt. Das Tier mit der Bezeichnung M63 war an den Folgen von Schüssen gestorben und wurde von einem Fischer gefunden.

Die Strafuntersuchung wurde 2017 mangels Beweisen eingestellt, nach dem Auftauchen neuer Elemente jedoch wieder aufgenommen. Dies führte schliesslich zur Anklage gegen einen deutschen Rentner. Dieser wurde jedoch im Juni 2018 vom Bezirksgericht in Brig wegen ungenügender Indizienlage freigesprochen.

Im Februar 2017 wurde im Val d'Anniviers im Unterwallis die tote Wölfin F16 gefunden, in deren Schulter eine Kugel steckte. Ein Jahr später erschoss ein Walliser Jäger während einer Fuchsjagd irrtümlich die Wölfin F28. Er informierte unverzüglich die Behörden. Auch hier wurde eine Untersuchung eingeleitet.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Beppie Hermann  (Eine rechte Grüne)
    Auch Folge menschlicher Überpopulation, Wildtiere finden kaum mehr Rückzugsgebiete. Sehr dumm, Herden/Rotten/Rudel zu zerschiessen, sie vermehren sich so unkontrollierter. Früher beschleunigte man ihre Ausrottung mit Fangprämien. Wölfe wurden uva Methoden getötet mit Strychnin vergifteten Ködern od.Wolfsangeln, deren Enden mit Widerhaken versehen wurden, mit Ködern bestückt u.an einem Baum so hoch aufgehängt, dass der Wolf, der danach schnappte, mit dem Maul hängen blieb u.elendiglich verendete.
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  • Kommentar von Jörg Imboden  (Jörg Imboden)
    Ein Riesenaufwand und ein medialer Aufschrei, welcher hier wegen eines toten Wolfes gemacht wird.
    Man stelle sich mal folgendes Szenario vor:
    Ein Wanderer, alleine unterwegs im Alpenraum, verunfallt und kann sich nicht alleine mehr fortbewegen und ist zeitweise bewusstlos. Handy geht kaputt, Akku leer oder so. Was würde wohl passieren, wenn hier ein Wolf hinzukommt?
    Mit der Hoffnung, dass nie so etwas eintrifft, grüsse ich vor allem alle grün-roten Raubtier-Befürworter
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    1. Antwort von Jerome Gerster  (jgerster)
      Ihr Szenario ist schon sehr weit hergeholt um eine solche Tat zu rechtfertigen. Ob es Ihnen passt oder nicht, Tiere haben Rechte in der Schweiz. Wenn Sie ein Reh anfahren, melden Sie's. Wenn Sie einen Wolf erschiessen ebenfalls. So einfach ist das.
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    2. Antwort von Pascal Padrutt  (papa)
      Mal dahingestellt, ob der Wolf überhaupt auf den Mensch losginge. Das nennt man Restrisiko. Ich wähle weder Rot oder Grün und finde der Wolf hat Platz in unserer Natur.
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  • Kommentar von Olaf Schulenburg  (freier Schweizer)
    Wenn ich das lese, eine derart feige Taten, klamm heimlich abgeschossene Tiere, dann muss ich meine Haltung gegenüber Schützen und dem Waffengesetz noch einmal revidieren, bzw. ich gestatte mir keine Ausnahme mehr. Alle Schusswaffen müssen für alle Privatpersonen verboten werden. Ist doch einfach eine Sauerei so etwas.
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