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Verbindung Uri – Wallis Der Furka-Basistunnel wird saniert

190 Millionen Franken werden investiert – für die einzige wintersichere Verkehrsverbindung zwischen Uri und dem Wallis.

Der Tunnel war einst in minimalem Ausbaustandard erstellt worden. Nach 36 Betriebsjahren wird er nun saniert. Es seien bauliche und sicherheitstechnische Massnahmen notwendig, die den Bahnbetrieb für die nächsten 50 Jahre sicherstellten, teilt die Matterhorn-Gotthard-Bahn mit. Durch den Tunnel fahren der Glacier-Express, Regional- und Autozüge.

Video
Furka-Eisenbahntunnel wird saniert.
Aus Schweiz aktuell vom 23.08.2018.
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Bis voraussichtlich im Jahr 2025 werden nun Sanierungsarbeiten vorgenommen. So entstehen insbesondere mehr Möglichkeiten zur Selbst- und Fremdrettung, die neue Lüftung kann im Brandereignis eine rauchfreie Zone schaffen.

Mühselige Baugeschichte

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Nach dem Baustart im Herbst 1973 hatten die Arbeiter mit Wassereinbrüchen von bis zu 5000 Litern pro Minute und Steinschlag zu kämpfen. Statt der veranschlagten 74 Millionen verschlang der Tunnelbau schliesslich 318 Millionen Franken.

Im Jahr 2008 begann die Planung einer Sanierung. In einem ersten Schritt wurden seit 2014 Installationen erneuert, eine neue Lüftungszentrale eingebaut und Arbeiten am Gewölbe vorgenommen worden. So kann das Tunnelwasser besser gefasst und abgeleitet werden.

Die Hauptarbeiten umfassen die Erneuerung der Kabelanlagen, der Fahrbahn und der Fahrleitung. Statt einer Schotterfahrbahn kommen die Schienen auf festen Grund. Die Arbeiten werden grösstenteils nachts oder während der regelmässig im Herbst angesetzten Streckensperrungen vorgenommen.

Das 190-Millionen-Franken-Projekt ist das grösste in der Geschichte der Matterhorn Gotthard Bahn. Das Geld stammt vom Bund und den Kantonen Wallis, Uri und Graubünden.

Audio
«Historisch wichtig»: Die Sanierung und ihre Bedeutung fürs Wallis und den Kanton Uri
04:51 min, aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 23.08.2018.
abspielen. Laufzeit 04:51 Minuten.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger  (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Weil wir im Verhältnis zu anderen Länder ständig alle Infrastrukturen im öV und im Strassenbau eine Stufe "besser" und sicherer haben wollen, werden schon nach 36 Jahren Betriebszeit und bereits verschiedenen gemachten Nacharbeiten jetzt schon wieder 190 Millionen Fr. investiert! Warum muss dieser 15.5 Km lange Schmalspurbahn-Tunnel zu einem Luxusloch umgebaut (modernisiert) werden? Wichtig ist, dass kein Wasser das Trasse unterspült und keine Steine ausbrechen. Der Rest ist reiner Luxus!
    1. Antwort von Bendicht Mühlethaler  (Rhenus)
      Die geplanten Massnahmen für eine bessere Selbst- und Fremdrettung, zum Beispiel im Brandfall, entsprechen dem aktuellen bautechnischen Standard.
      Warum das reiner Luxus sein soll, verstehe ich nicht.
      Auch im privatwirtschaftlichen und privaten Bereich sind die baulichen und technischen Strukturen bei uns auf einem höheren Niveau als in den erwähnten "anderen Ländern". Meine Verwandten und Bekannten im (nahen mitteleuropäischen) Ausland beneiden mich darum.