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Bäume aus der Schweiz: Was haben die Produzenten davon?
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 26.11.2019.
abspielen. Laufzeit 06:55 Minuten.
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Verkauf von Weihnachtsbäumen Nachfrage nach heimischen Tannen wächst

Bäume aus der Region Bern sind gefragt. Aber noch immer wird die Hälfte der Bäume importiert – und zwar von weither.

Rund eine Million Weihnachtsbäume werden jedes Jahr in Schweizer Wohnzimmern aufgestellt. Gefragt sind vor allem Nordmanntannen; wegen ihrer langen Haltbarkeit, dem dunklen Grün und den weichen Nadeln. Lange Zeit boten hiesige Produzenten keine solchen Bäume an, weswegen viele Tannen aus dem Ausland importiert wurden.

Der Anteil an hiesigen Bäumen wächst. «Derzeit sind es wohl etwas über 50 Prozent», sagt Jean Jacques Fünfschilling von der Interessengemeinschaft Christbäume IG Suisse-Christbaum. Genaue Zahlen gibt es nicht, da nur die Importe, aber nicht die inländische Produktion erfasst wird. «Vielen Leuten wird es immer wichtiger, dass ökologisch produziert wird», so Fünfschilling.

Bäume aus dem Ausland – sinkende Nachfrage

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Die meisten Bäume werden aus Dänemark importiert, wo das Klima für den Anbau ideal ist. Neben den klimatischen Bedingungen spricht auch der Preis für die ausländischen Bäume. Sie kosten laut Interessengemeinschaft Schweizer Christbäume oft nur die Hälfte der einheimischen Weihnachtsbäume.

Laut Zollstatistik nahm der Import von Weihnachtsbäumen in den letzten Jahren im Durchschnitt aber ab. Die Grossverteiler Migros und Coop wollen vermehrt auf Schweizer Weihnachtsbäume setzen, während Landi immer noch die Hälfte aus dem Ausland bezieht.

Der neuste Trend: Bio-Weihnachtsbäume. Auch hier beobachtet der Weihnachtsbaumproduzent Jean Jacques Fünfschilling eine steigende Nachfrage. Im freiburgischen Lully besitzt er die erste biozertifizierte Anlage der Schweiz.

Im bernischen Allmendingen produziert die Familie Häberli seit 50 Jahren Weihnachtsbäume. «Die Leute schätzen es, dass der Baum in der Region gewachsen ist», sagt Bäuerin Lotti Häberli.

Ihr Mann Hansjakob Häberli ist überzeugt, dass seine Bäume ökologischer sind als die aus dem Ausland. «Wir verwenden keine Pflanzenschutzmittel, der Transportweg ist kurz und die Bäume kommen nicht in ein Kühllager, da sie sofort verkauft werden.»

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Rudi Hardy  (Wombat)
    Hier in Australien haben wir meistens kuenstliche Baeumchen (2 Meter). Man stellt sie auf und legt sie wieder zusammen am 6. Januar. Musste mich daran gewohnen denn wir hatten immer echte in der Schweiz. Aber nun haben wir keine Probleme mehr die Baeume zu entsorgen.
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  • Kommentar von Wilfred Scheidegger  (Ville Frayde)
    ...der Weihnachtsbaum Zuhause, ein ökologischer Blödsinn heut' und im Gegensatz sind die Kirchen leer! C'est CHIC, le FRIC
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  • Kommentar von Rolf Künzi  (Unbestimmt)
    Die Abies sind Tannen, also eine Nordmannstanne vom Kaukasus ist tatsächlich eine Tanne auch eine Weisstanne von der Schweiz ist eine Tanne, also alle Abiesarten. Die Fichten sind die Piceas die Balutanne ist oft eine Blaufichte, eben eine Picea. Die Fichte (Picea) sticht die Tanne ( Abies) nicht. Alle Tannenzapfen (Abieszapfen) schauen nach oben und fallen nicht als ganzer Zapfen sondern zerfallen am Baum. Alle Fichtenzapfen schauen nach unten hängen und fallen als ganzer Zapfen zum Boden.
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