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Vermutlich eine Wolfsattacke Schafe oberhalb von Zinal angegriffen

Auf einer Alp oberhalb von Zinal im Kanton Wallis wurden 16 Schafe verletzt. Wahrscheinlich von einem Wolf.

Zwei Schafe in Berglandschaft
Legende: Bei den verletzten Tieren handelt es sich um Schwarznasenschafe – wie diese hier, auf einer Weide im Wallis. Keystone

Offenbar haben sich die Angriffe zwischen Donnerstag und Samstag vergangener Woche ereignet. Von den 16 Tieren sind fünf tot und elf wurden verletzt zum Tierarzt gebracht. Ob sie überlebt haben, war zunächst nicht bekannt.

Bei den betroffenen Tieren handelte es sich um Schwarznasenschafe, wie der Walliser Jagdinspektor Peter Scheibler auf Anfrage der Agentur Keystone-SDA zu einem Bericht der Walliser Tageszeitung «Le Nouvelliste» sagte.

Indizien weisen auf Wolfsattacke hin

Aufgrund der Bisswunden scheine es sich beim Angreifer um einen Wolf gehandelt zu haben. DNA-Analysen wurden in Auftrag gegeben.

Die Besitzer von mehreren der betroffenen Schafherden haben sich entschlossen, ihre Tiere notfallmässig ins Tal zu evakuieren. Ob die Herde auf der Alp ordnungsgemäss geschützt war, war zunächst nicht bekannt.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Ueli Reichenbach (Kure75)
    Ich wünsche keinem Wolf mir jemals zu begegnen!
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  • Kommentar von Angela Nussbaumer (Angela N.)
    Fällt mir ein: vor Jahren in Engelberg Alp Arni Wang. Frühmorgens. Ich ging joggen. Begegne einem Paar, dessen Viszla 3 Wochen zuvor ausgebüxt war. Im Wildschutz- und Schafgebiet (600 Schafe). Das Paar erboste, als ich darauf verwies, dass ein Magyar Viszla ein Jadghund sei. Ihr Gund jage nicht. Der Wildhüter fand den Hund wenige Wochen später mit 6 toten Schafen. Der Hund hatte sie über eine Krete gejagt und war in seinem Jagdrausch hinterher gestürzt. Von sowas schreibt auch kein Wolfsgegner.
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  • Kommentar von Angela Nussbaumer (Angela N.)
    Es tut mir natürlich sehr leid um die verletzten Tiere. In der Verantwortung sind die Besitzer, was den Herdenschutz betrifft. Was mich bei diesen Wolfsgreueltaten am meisten stört, ist die Tatsache, dass ein Vielfaches an toten Nutztieren auf Alpweiden durch Blitz- und Steinschlag verursacht wird. Davon schreibt kein einziger Wolfsgegner. Auch wird nicht erwähnt, wieviel mehr Schafe in den Bergen gehalten werden als vor z. B. 100 oder meinetwegen auch 50 Jahren. Subventionen sind verlockend.
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