Verregneter Juli drückt das Geschäft der Freilichttheater

Freilichttheater spielen ihre Stücke unter freiem Himmel. Wenn es regnet, ist das nicht nur für Schauspieler schlecht, sondern auch fürs Geschäft. Besonders an der Abendkasse fehlen die Einnahmen.

Eine Bühne in den See hinaus, dahinter dunkle Wolken. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Spieler der Freilichttheater mussten im Juli oft im Regen spielen. Keystone

Die Saison der Freilichttheater ist zur Hälfte vorbei. Wegen dem verregneten Juli könnte die Bilanz aber besser sein. Besonders die Tellspiele in Interlaken sind auf gutes Wetter angewiesen, da rund ein Drittel der Einnahmen an der Abendkasse generiert werden. Der Grund: Die Tellspiele haben viele Touristen als Besucher, welche kurzfristig über ihr Abendprogramm entscheiden und bei schlechtem Wetter die Spiele nicht besuchen.

Besser sieht es bei den Thuner Seespielen aus. Dank dem schönen Frühling haben viele Besucher ihre Tickets bereits im Vorverkauf bezogen. Die Einnahmen an der Abendkassen fehlten zwar auch hier, der verregnete Juli habe aber nicht all zu grosse Auswirkungen auf die Besucherzahlen gehabt.

Auch Markus Maria Enggist vom Gurten Theater spricht nicht von einem miserablen Juli, trotzdem mussten Anfang Montag vier Vorstellungen wegen schlechten Wetters abgesagt werden.