Vollausbau des Lötschberg-Tunnels im Visier

Die BLS will im kommenden Jahr mit der Planung des Lötschberg-Basistunnelausbaus beginnen. Sie schreibt deshalb nun die Planungsarbeiten öffentlich aus.

Portal des Lötschberg-Basistunnels in Frutigen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Entwicklungspotential im Lötschberg-Basistunnel: Vollausbau auf der gesamten heute nur einspurig befahrbaren Strecke. Keystone

Der Lötschberg-Basistunnel ist heute nur auf rund 13 der total 34,6 Kilometern Länge zweispurig befahrbar. Auf den übrigen Kilometern besteht entweder keine Röhre oder sie befindet sich im Rohbau, ohne bahntechnische Ausrüstung.
Im Rahmen der FABI-Vorlage bewilligte das Schweizer Volk im Februar 2014 an der Urne aber die Mittel für die Planung der bahntechnischen Ausrüstung des Abschnittes Ferden-Mitholz, wo der Tunnel ausgebrochen ist, aber nicht befahren werden kann.

Die Ausschreibung umfasst die Planungsarbeiten des Teilausbaus sowie als Option den Vollausbau des Abschnitts Ferden-Frutigen, also den Vollausbau auf der gesamten heute nur einspurig befahrbaren Strecke. «Die BLS stellt so die Kompatibilität zu einem allfälligen Vollausbau sicher», schreibt das Unternehmen.
Der Halbstundentakt im Fernverkehr vom Schweizer Mittelland ins Wallis werde erst möglich, wenn zumindest die 15 Rohbaukilometer bahntechnisch ausgebaut würden, schreibt die BLS.

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