Zum Inhalt springen

Übergangszentrum in Worb Von der Filzfabrik zum Flüchtlingsheim

Das bernische Rote Kreuz eröffnet im Mai in Worb ein Übergangszentrum für besonders verletzliche Flüchtlinge – und hat am Mittwoch einen ersten Einblick gewährt.

Die ehemalige Filzfabrik Worb wird zum Übergangszentrum für Familien aus Syrien, welche im Rahmen des «Resettlement»-Programms der UNO in der Schweiz Asyl erhalten. Resettlement-Flüchtlinge sind Personen, die gesundheitliche Probleme haben oder sich in besonders prekären Situationen befinden.

Am Mittwoch gewährte das Rote Kreuz des Kantons Bern einen ersten Einblick in die Räumlichkeiten. Noch ist nicht ganz alles bereit für die rund 30 Flüchtlinge, die zu Beginn im Zentrum wohnen werden.

Maximal können bis zu 65 Personen in das Übergangszentrum einziehen. Sie werden vom Roten Kreuz rund um die Uhr betreut, erhalten von Beginn weg Deutschunterricht und wichtige Informationen über das Leben in der Schweiz.

Das Ziel ist, dass sie nach sechs bis acht Monaten im Zentrum individuell wohnen können. Laut einer Mitteilung des Roten Kreuzes hätten sich auch bereits erste Freiwillige gemeldet, welche die Flüchtlinge bei der Freizeitgestaltung begleiten möchten.

Fissco AG

Die ehemalige Filzfabrik gehört der Fissco AG, laut eigenen Angaben der einzige Hersteller von Wollfilz in der Schweiz. Fissco stellt aus Filz Dämmstoffe, Dichtungen oder auch Bastelfilz her. 2016 feierte Fissco ihr 175-Jahr-Jubiläum. Das Unternehmen beschäftigt in Worb 23 Mitarbeitende.

(Regionaljournal Bern Freiburg Wallis, 12:03 / 17:30 Uhr)

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Alex Bauert (A. Bauert)
    Gut solche Einrichtungen. Wohl in ungenügender Zahl. Viele Flüchtlinge werden in Lybien versklavt, gefoltert, vergewaltigt und kommen er danach wieder frei und übers Mittelmeer. Traumatisiert, mit zerstörten Mittelfussknochen (Versuch, den Mann zur Zahlung von 10'000 $ zu bewegen), Zähnen, die nach Schlägen nicht mehr fest sitzen (Gefügig machen einer Frau durch die Vergewaltiger), usw. usf. Ein Horrorkabinett. Wann gibt es Zentren nur für Frauen? Für Männer, die besondere Hilfe benötigen?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Henriette Rub (ehb)
      Warum nicht mit gutem Beispiel vorangehen und das eigene Vermögen spenden oder einen monatlichen Anteil am Gehalt. Solche Einrichtungen mögen gut und nützlich sein, verschlingen aber Unsummen und das jeden Tag.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen