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Legende: Audio Regula Rytz: «Es ist Zeit für mehr Frauen im Ständerat.» abspielen. Laufzeit 02:29 Minuten.
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 19.12.2018.
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Wahlen 2019 Regula Rytz will Ständerätin werden

  • Nationalrätin Regula Rytz will zu den Ständeratswahlen am 20. Oktober 2019 antreten.
  • Das gab Rytz vor den Medien bekannt.
  • Die Delegierten der Berner Grünen werden am 15. Januar über ihre Nomination entscheiden.
  • Rytz ist seit 2016 Präsidentin der Grünen Partei Schweiz.

Lange wurde im Kanton Bern darüber spekuliert, wen die Grünen für die Ständeratswahlen ins Rennen schicken. Mit dem ehemaligen Regierungsrat Bernhard Pulver und mit der Präsidentin der Grünen Partei Schweiz, Regula Rytz, verfügt die Partei über schweizweit bekanntes Personal. Um so mehr, als beide über ihre Parteigrenzen hinaus jeweils Stimmen generieren.

Am Mittwoch haben Pulver und Rytz den Spekulationen ein Ende gesetzt. Sie will, er will nicht.

Pulver will sich auf Insel-Gruppe konzentrieren

Der ehemalige Regierungsrat Bernhard Pulver will sich ab Februar auf sein neues Wirkungsfeld als Verwaltungsratspräsident der Berner Inselspital-Gruppe konzentrieren. «Der Start in diese anspruchsvolle Aufgabe und eine Kandidatur für den Ständerat sind zu viel» , so Pulver.

Damit ist der Weg im Kanton Bern frei für Regula Rytz. Sie sei nach zwei Legislaturen im Nationalrat jetzt bereit für den Wechsel in den Ständerat, erklärte sie in Bern vor den Medien.

2019 wird das Jahr der Frauen.
Autor: Regula RytzNationalrätin Grüne

Sie bringe nach über 30 Jahren viel politische Erfahrung mit und könne über die Parteigrenzen hinweg Allianzen schmieden. Als Beispiele nannte sie den Kampf für den Erhalt des Radiostudios Bern sowie die finanzielle Zukunft des Alpinen Museums. «Zudem ist es dringend nötig, dass auch die Frauen im Ständerat angemessen vertreten sind. 2019 wird das Jahr der Frauen», sagt Rytz.

Gerangel unter Freunden

Im Kanton Bern ist es Usus, dass SP und Grüne den Wahlkampf zusammen bestreiten. Das heisst, dass Regula Rytz zusammen mit Ständerat Hans Stöckli (SP) unterwegs sein wird. Denn Stöckli hat bereits angekündet, dass er noch einmal antritt. Wegen der Kandidatur von Regula Rytz wird dem 66-Jährigen die Wiederwahl nicht leicht gemacht.

Die Grünen des Kantons Bern müssen Rytz offiziell noch nominieren. Die Parteiversammlung ist am 15. Januar geplant.

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19 Kommentare

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  • Kommentar von marlene Zelger  (Marlene Zelger)
    Ob die Umwelt dann sauberer und die Natur wieder mehr grünt, wage ich zu bezweifeln. Dann die Grünen politisieren längst nicht mehr auf eigenem grünem Grund.
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  • Kommentar von marlene Zelger  (Marlene Zelger)
    Dann soll sie doch. Dann ist das Stckli noch etwas grüner.
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  • Kommentar von Benedikt Jorns  (Benedikt Jorns)
    85% des welt­weit stark wach­sen­den Ener­gie­ver­brauchs wird durch fos­sile Brenn­stoffe ab­ge­deckt. Die er­neu­er­ba­ren Ener­gien und die Kern­ener­gie kön­nen ins­ge­samt nur 15% bei­tra­gen. Solange Politiker wie Regula Rytz sich vehement dafür einsetzen, einzig erneuerbare Energiequellen einzusetzen, um langfristig spürbar die fossilen Brennstoffe weniger zu nutzen, haben wir nicht die ge­ringste Chan­ce, den CO2-Aus­stoss wirk­sam zu re­du­zie­ren. Regula Rytz überschätzt sich sehr!
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