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Demonstration in Bern Proteste gegen türkische Militäroffensive in Syrien

Die Kundgebung begann am frühen Nachmittag beim Bahnhof und endete auf dem Bundesplatz.

Legende: Video Rückendeckung aus dem Volk abspielen. Laufzeit 01:56 Minuten.
Aus Tagesschau vom 10.02.2018.

Beim Umzug durch die Innenstadt hatten Demonstranten schwarze Rauchpetarden gezündet. Beim Baldachin am Bahnhofplatz wurden Transparente angebracht. Der öffentliche Verkehr war kurzzeitig eingeschränkt. Mehrere hundert Menschen gingen auf die Strasse.

Um was geht es den Demonstranten?

Die Kundgebung richtete sich gegen den Militäreinmarsch in Nordsyrien. «Solidarität mit Afrin» lautete das Motto. Die türkische Armee versuche gemeinsam mit dschihadistisch-terroristischen Milizen, die demokratische Selbstverwaltung in der mehrheitlich kurdisch besiedelten Region Afrin zu zerschlagen, hiess es in einem Demo-Aufruf. Der Westen schaue dem völkerrechtswidrigen Einmarsch tatenlos zu.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Beat. Mosimann (AG)
    Kurden streiken in CH? Kurden haben kein Besitz, kein Land, kein Recht ! Sie werden geschickt, IS zu bekämpfen, Kurden gehen u. bekämpfen die IS, für nicht`s? Liebe kurdische Mitmenschen, handelt zuerst einmal für Eure Rechte, vor Ort, vor dem Kämpfen, damit ihr eigenes Land bekommt, mit dem Erdogan, Assat und Fuad Masum. Die CH kann für Euch definitiv nichts bewegen. EU will auch nicht und USA, gleich wie die Russen, keiner will dem anderen..alle sind froh, dass IS Spuk weg ist,ist IS weg?
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  • Kommentar von Georg Benad (kreanga)
    Die Kurden haben einen wesentlichen Anteil daran das der IS so stark in Not geraten ist,ich denke nur an die Frauen auf kurdischer Seite die gegen den IS gekämft haben.Jetzt hat der "Mohr" seine Schuldigkeit getan und die sogenannten westlichen Demokratien schauen tatenlos zu wie unschuldige Zivilisten von Erdogan angegriffen werden.Wir leben leider in einer heuchlerischen westlichen Demokratie,die keine Ideale mehr kennt....
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  • Kommentar von Milan Darem (Mannausorient)
    Viele, die diesen bericht lesen, denken: "ooo die armen Kurden". Es geht bei der offensive darum, dass die Türkei gegen eine bewaffnete Organisation vorgeht, welche bald seit 50 Jahren mit Waffen gegen die Türkei kämpft. Die Opfer waren nicht türkische Soldaten sondern auch sehr viele Zivilisten. Wenn die Demonstranten ehrlich sind, sie sollen genauso gegen PKK ihre Parolen rufen. Aber Opfer sein ist immer vorteilhafter.
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    1. Antwort von Willy Boller (Willy Boller)
      @M. Darem. Und wo passiert das alles? Im eigenen Land, der Türkei? Das entspricht sicherlich auch dem Völkerrecht, oder warum schweigt hierzu der gesamte Westen, inkl. der so hochgelobten EU? Ach ja, die Türkei ist halt ein notwendiger Eckpfeiler der NATO!
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