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Raser von Täuffelen Bundesgericht bestätigt Freiheitsstrafe für Junglenker

Das Bundesgericht in Lausanne.
Legende: Das Bundesgericht kam zum Schluss, dass sich der Junglenker des Risikos bewusst war. Keystone

Der Lenker überholte damals mit seinem BMW innerorts seinen Kollegen. Wie aus dem am Montag publizierten Urteil des Bundesgericht hervor geht, war er mit mindestens 93 Stundenkilometer unterwegs. Der damals 18-Jährige verlor die Herrschaft über seinen Wagen, prallte in ein entgegenkommendes Auto und erfasste dann drei Personen einer vierköpfigen Familie.

Der Vater verstarb noch auf der Unfallstelle, Mutter und ein Kind wurden verletzt. Der Fahrer des entgegenkommenden Wagens wurde schwer verletzt, ebenso der Unfallverursacher selbst.

Hohes Risiko

Der Lenker wurde vom Berner Obergericht zu einer Freiheitsstrafe von fünfeinhalb Jahren verurteilt. Dieses Urteil hat das Bundesgericht nun bestätigt.

In seinem Entscheid hielt das Gericht fest, dass der Beschwerdeführer sich des hohen Risikos bewusst gewesen sei. Der Lenker habe den Strassenabschnitt gekannt und gewusst, dass sich auf der Strecke ein Fussgängerstreifen befinde. Zudem habe er an jenem Samstagnachmittag vor Weihnachten mit Fussgängern im Dorfkern rechnen müssen.

Neben der Freiheitsstrafe muss der 24-Jährige eine Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu 90 Franken bezahlen.

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