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Grosse Trockenheit Waldbrandgefahr ist erheblich

Im Kanton Wallis ist die Waldbrandgefahr mit Ausnahme des Lötschentals als erheblich eingestuft. Im Kanton Bern gilt dies für das westliche Oberland und das rechte Thuner- und Brienzerseeufer. Im Kanton Freiburg besteht keine Waldbrandgefahr.

Im Kanton Bern fielen im Dezember nur gerade 0,8 Millimeter Regen – so wenig Regen fiel im Dezember seit Messbeginn im Jahr 1864 nur einmal. Das war im Jahr 1963. Damals waren es 0,4 Millimeter.

Feuerstelle ohne Feuer.
Legende: Wer ein Feuer machen will, sollte dies derzeit nur an den dafür vorgesehenen Feuerstellen tun. Keystone

In Sitten im Kanton Wallis wurden im Dezember 0,0 Millimeter Regen gemessen, gleich wie zum Messbeginn im Jahr 1864. Das ist also Rekord.

Nun haben die Behörden reagiert und die Gefahrenstufen im Zusammenhang mit der Waldbrandgefahr erhöht: Im ganzen Kanton Wallis, mit Ausnahme des Lötschentals, gilt Stufe 3, das bedeutet erhebliche Waldbrandgefahr. Im Kanton Bern gilt dasselbe für die Regionen westliches Oberland sowie die sonnige, rechte Seite des Thuner- und Brienzersees.

Nur kontrolliert Feuer entfachen

Wer in den Zonen mit erheblicher Waldbrandgefahr ein Feuer entfachen will, darf dies nur an den dafür vorgesehenen Feuer- oder Grillstellen. Zudem muss das Feuer kontrolliert und sollten Funkenregen vermieden werden.

Keine Waldbrandgefahr besteht momentan im Kanton Freiburg.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Ueli von Känel (uvk)
    Diese Berichterstattung von der neuerlichen Trockenheit stimmt mich nachdenklich. Doppelt nachdenklich. Weil: Wir, Mitglieder der Industrieländer, helfen zumeist kräftig mit, viel CO2 und anderes Schädliches in die Atmosphäre zu befördern, womit wir das Klima buchstäblich weiter anheizen helfen. Durch dieses Verhalten bestimmen wir den Gang des Wetters zumindest indirekt mit. So kann nicht mehr gesagt werden: "Zum Glück können wir das Wetter nicht selber machen". Mehr Umweltschutz tut not!
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