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Bern Freiburg Wallis Wallis: Mehr Geld für energieeffizientes Bauen

14 Millionen Franken stellt der Kanton Wallis ab dem 1. Januar 2017 für energieeffizientes Bauen zur Verfügung. 2,8 Millionen kommen vom Kanton, der Rest sind Bundesgelder. Profitieren können beispielsweise Hausbesitzer, welche ihre alte Heizung durch eine Wärmepumpe ersetzen.

Altes Walliser Holzchalet mit Schnee auf dem Dach
Legende: Wer das Dach seines Hauses isoliert, kann im Wallis kantonale Fördergelder beantragen. Keystone

Weil der Bund seine Fördergelder für energieeffizientes Bauen von 200 auf 300 Millionen Franken erhöht, erhält der Kanton Wallis ab nächstem Jahr mehr Geld vom Bund. Insgesamt 14 Millionen Franken kann der Kanton für energieeffiziente Neubauten und Gebäuderenovationen zur Verfügung stellen.

«Wir wollen mit diesen Fördergeldern sowohl Architekten und Energiespezialisten als auch Privatpersonen ansprechen», sagt der Walliser Energieminister Jean-Michel Cina. Wer beispielsweise das Dach seines Hauses isolieren oder die alte Heizung durch eine Wärmepumpe ersetzen will, kann sich für Fördergelder des Kantons bewerben.

Hohe Ziele

Das neue eidgenössische Energiegesetz, gegen das ein Referendum lanciert wurde, sieht folgende Richtwerte vor:

  • Zwischen 2000 und 2020 soll der Energieverbrauch pro Person um 16 Prozent verringert werden.
  • Von 2000 bis 2035 soll der Energieverbrauch pro Person um 43 Prozent zurückgehen.

Das Wallis orientiert sich an diesen Zielen und will mit den zusätzlichen Fördermassnahmen zur Verminderung des CO2 -Ausstosses und zu einer besseren Energiebilanz beitragen.

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