Walliser Hockey-Clubs rücken näher zusammen

Visp und Siders bilden zusammen eine gemeinsame Hockey-Mannschaft – vorerst auf der Ebene der Junioren. Von einer Fusion der beiden Clubs will derzeit allerdings noch niemand reden.

Clubchefs in weissen Hemden: Viktor Borter (rechts), Präsident von Visp und Siders-Präsident Gaby Epiney. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Clubchefs in weissen Hemden: Viktor Borter (rechts), Präsident von Visp und Siders-Präsident Gaby Epiney. SRF

Die Hockey-Clubs von Siders und Visp haben am Montag einen Zusammenarbeitsvertrag unterschrieben. Das Ziel: für die kommende Saison aus den besten Spielern beider Clubs eine gemeinsame Juniorenmannschaft bilden. Diese Mannschaft soll unter den Namen VS auftreten - was man als die Initialen von Visp und Siders interpretieren kann, aber auch als Abkürzung des Namens «Valais».

Die Mannschaft stehe den besten Spielern aus dem ganzen Kanton offen, auch wenn der Vertrag jetzt vorerst nur von Visp und Siders unterschrieben worden sei, hiess es an einer Medienkonferenz am Montag.

Schlagkräftige Mannschaft aufbauen

Das Ziel: «Wir wollen die Spieler von unseren beiden Clubs zu einer Mannschaft zusammen ziehen, die fähig sein soll, in der obersten Liga zu spielen», sagt Viktor Borter, Präsident von Visp. Er könne sich vorstellen, dass man in ein paar Jahren mit den ersten Mannschaften das gleiche machen werde. Im Moment sei das allerdings nicht möglich, weil Siders wegen des Konkurses in die 3. Liga abgestiegen sei.

Keine Fusion - vorerst

Von einer Fusion der beiden Clubs will derzeit allerdings noch niemand reden. Jetzt gehe es darum, die Jugend zu fördern und eine Mannschaft in der höchsten Liga zu bilden, damit die jungen Talente nicht abwandern müssen, sondern kantonsintern eine sehr gute Adresse hätten.