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WKB – dem Geschäft haben die Turbulenzen nicht geschadet
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Walliser Kantonalbank Gute Zahlen trotz vieler Turbulenzen

Die WKB hat 2018 in fast allen Bereichen mehr Geld verdient. Das letzte Jahr hat aber Substanz gekostet.

Im Dezember hat die WKB gegen ihren langjährigen Verwaltungsratspräsidenten Jean-Daniel Papilloud geklagt. Es geht dabei um eine höchst umstrittene Kreditvergabe an den inzwischen konkursiten Walliser Medikamentenhersteller Alkopharma, der die Bank fast 22 Millionen Franken gekostet hat.

Der Entscheid, den Rechtsweg zu beschreiten, sei sehr schwer gefallen, sagt Pierre-Alain Grichting. Er ist seit Mai 2018 Nachfolger von Papilloud. Aber die Bank habe keine Wahl gehabt.

Es war ein sehr, sehr schwerer Entscheid. Aber wir hatten keine Wahl.
Autor: Pierre-Alain GrichtingVerwaltungsratspräsident WKB

Neue Rechtsgutachten hätten eine Klage notwendig gemacht. Was die Juristen genau herausgefunden haben, will die Bank nicht sagen. Überhaupt bleiben viele Fragen bislang unbeantwortet. Dem Geschäft der Bank scheint das jedoch nichts anhaben zu können.

Die Resultate 2018

Die Bank hat bei der Präsentation der Jahreszahlen am Mittwoch gute Ergebnisse vorweisen können. Die Bilanzsumme stieg um über 555 Millionen Franken auf gut 16 Milliarden. Ausserdem wuchs der Jahresgewinn um 4,7 Prozent auf gut 67 Millionen Franken.

Für den neuen Verwaltungsratspräsidenten ist das ein Beweis dafür, dass die Kunden der Bank vertrauen und sie auf dem richtigen Weg ist.

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