Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

Bern Freiburg Wallis Walliser Parlament will keinen Mindestlohn

Per Initiative fordern die Walliser Gewerkschaften einen Mindestlohn von 3500 Franken monatlich. Der Walliser Grosse Rat will davon nichts wissen. Wirtschaftliche Argumente stehen im Vordergrund.

Am Mittwoch erklärte die Walliser Regierung die Initiative der Gewerkschafter als verfassungskonform und rechtens. Die Regierung empfahl die Initiative  trotzdem zur Ablehnung, weil ihre Umsetzung äusserst problematisch sei.

Im Kantonsparlament hatte die Initiative ebenfalls keine Chance. Sie gefährde, so Franz Ruppen von der SVP, Teile der Walliser Wirtschaft: «Vor allem die Landwirtschaft und die KMU in den Seitentälern können solche Löhne nicht bezahlen.»

Funktionierende Sozialpartnerschaft?

Ein gesetzlich verordneter Mindestlohn, so Konstantin Bumann von der CSPO, widerspreche zudem den Regeln der Sozialpartnerschaft. German Eyer von der SP konterte: Wenn eine Familie bei voller Arbeit vom Lohn nicht leben könne, sei etwas faul an dieser Sozialpartnerschaft. Dann brauche es eben einen gesetzlich festgelegten Mindestlohn, der einer Familie ein Leben in Würde erlaube.

Schliessen

Jederzeit top informiert!

Wir informieren laufend über die aktuelle Entwicklung und liefern Analysen zum Coronavirus. Erhalten Sie alle wichtigen News direkt per Browser-Push. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen