Walliser Wolf ging Wildhütern und Jägern nicht in die Falle

In der Augstbordregion im Oberwallis ist in den vergangenen 60 Tagen kein Wolf geschossen worden. Jäger und Wildhüter beobachteten den Wolf, jedoch ausserhalb des erlaubten Abschussperimeters. Damit verstreicht eine am 14. Juni erteilte Abschussbewilligung des Kantons folgenlos.

Ein Wolf im Schatten. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: In 60 Tagen konnte der Wolf im Wallis nicht geschossen werden. Keystone/Symbolbild

Aufgrund des sehr restriktiv festgelegten Abschussperimeters sowie der zeitlichen Beschränkung seien die Möglichkeiten für einen Wolfsabschuss stark eingeschränkt gewesen, teilte der Kanton Wallis am Mittwoch mit.

Die Berufs- und Hilfswildhüter sowie die beigezogenen Jäger waren in der ganzen Region zunächst auf den geschützten Weiden sowie später auf den geschützten oder nicht schützbaren Alpen unterwegs. Auch eine Ausdehnung des Abschussperimeters Ende Juli half nicht.

Über 50 Tiere gerissen

Während der Dauer der Abschussbewilligung kam es zu neuen Rissen ausserhalb des Perimeters. Die Lage werde neu beurteilt, falls es weitere Risse auf den Alpen oder Herbstweiden geben sollten, hielt der Kanton Wallis fest. Vor der Abschussbewilligung waren in der Augstbordregion über 50 Schafe und Ziegen gerissen worden.