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Wasserspiel Bundesplatz Nach 14 Jahren wird eine Sanierung nötig

  • Zentrale Teile, wie zum Beispiel die Steuerung des Wasserspiels müssen erneuert werden.
  • Neu wird das Wasserspiel mit Frischwasser versorgt und nicht mehr mit aufbereitetem Wasser.
  • Im Rahmen der Sanierung der Amthausgasse-Schauplatzgasse soll eine «Begegnungszone Bundesplatz» eingeführt werden.
  • Für die Sanierung des Wasserspiels und die Einführung der Begegnungszone will die Stadt Bern 2,23 Millionen Franken investieren.
Das Wasserspiel auf dem Bundesplatz
Legende: Das Wasserspiel auf dem Bundesplatz in Bern funktionierte zuletzt nicht mehr einwandfrei. Keystone

«Beim Bau des Wasserspiels war man der Ansicht, dass eine Anlage mit aufbereitetem Wasser ein Pluspunkt sei», sagt Reto Zurbuchen, interimistischer Stadtingenieur von Bern. Nach 14 Jahren Betrieb wisse man aber, dass die Unterhaltskosten der Anlage viel höher sind als geplant. Zudem sei die Wasseraufbereitung nicht so umweltfreundlich wie gedacht: «Wir brauchen viel Chemie für die Aufbereitung. Die Anlage funktioniert ja wie ein Schwimmbad», so Zurbuchen.

Und weil es 2015 in der Anlage unter dem Bundesplatz einen Chemieunfall gab, habe man sich schliesslich für eine Anlage mit Frischwasser entschieden.

Der Wasserverbrauch ist aber gross: Pro Tag benötigt die Choreografie des Wasserspiels zwischen 250 und 300 Kubikmeter Wasser – soviel, wie 1000 Personen im Durchschnitt täglich verbrauchen.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Martin Meier (M.Meier)
    Bei dem sinnlosen Wasserverbrauch könnte man das Ganze doch auch abstellen. Auf der einen Seite predigen linke Stadtregierungen immer wieder man solle doch haushälterisch mit den Ressourcen umgehen, aber dann haben wir 300 Kubikmeter Wasser pro Tag für sowas übrig. Doppelmoral hoch zwei!
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